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Japanischer Schaffner gerät wegen 11 Sekunden langem Nickerchen in Schwierigkeiten

In Japan ist es üblich, in der Bahn ein Nickerchen zu machen. Blöd nur, wenn man eigentlich Schaffner ist und den Zug kontrollieren soll.

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Die langen Arbeitstage und der stressige Alltag zwingen die Menschen zu kleinen Sekundenschläfchen (Power-Napping). Da die japanischen Züge in der Regel pünktlich fahren, wissen die Fahrgäste schnell, wann ihre Station kommt.

Das sanfte Schaukeln der Wagen ist genau so einschläfernd wie hierzulande, sodass es nicht schwerfällt, einzunicken. Einem Schaffner der Tanimachi-Linie, die regelmäßig zwischen den Stationen Tanabe und Komagawa Nakano pendelt, ist genau das passiert. Ein Fahrgast filmte den Mann, als er kurz vor dem Bahnhof Osaka seine Augen schloss.

Der Vorfall ereignete sich am 30. November, als ein Mitfahrer den 40-jährigen Schaffner, der sich in einem Aufenthaltsraum im hinteren Bereich des Zuges aufhielt, mit seinem Handy erwischte. Der Mann schloss für 11 Sekunden seine Augen, während der Zug fuhr.

Der betreffende Fahrgast schickte das Video später an den Bahnbetreiber Osaka Metro, der sich über das Verhalten seines Angestellten alles andere als erfreut zeigte. Dass sich der Mann im hinteren Teil des Zuges aufhielt, spielte dabei keine Rolle. Der Hauptverantwortliche für die Sicherheit der Fahrgäste ist normalerweise im vorderen Teil der Bahn zu finden.

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Die Osaka Metro argumentierte, dass das Verhalten des Mitarbeiters kein gutes Bild angab, wenn man bedenkt, dass er für die Sicherheit von Hunderten von Passagieren verantwortlich ist. Obwohl das Verhalten des Schaffners keinen negativen Einfluss auf die Fahrt des Zuges hatte, bezeichnete der Betreiber das Verhalten des Mannes als inakzeptabel und versprach eine gründliche Untersuchung des Vorfalls. Der betreffende Schaffner soll eine gründliche Schulung durchlaufen und darf erst danach wieder an seine Arbeit zurückkehren.

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