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Sogar seine Mutter war von der Akribie bei der Recherche beeindruckt

Japanischer Schüler für Pokémon-Notizen online gelobt

Japanische Schulen sind für ihren hohen Standard bekannt, den sie von ihren Schülern auch im Home-Schooling erwarten. Die Arbeiten werden mit besonderer Sorgfalt benotet, sodass sich die Kinder ordentlich anstrengen müssen, um eine gute Note zu bekommen. Deswegen zahlt es sich aus fleißig zu lernen und viele Notizen zu machen.

Eine japanische Mutter, deren Sohn das Gymnasium besucht, veröffentlichte auf Twitter eine Seite aus dem Notiz-Buch ihres Sohnes. Sie war begeistert von den vielen Details, die ordentlich angeordneten niedergeschrieben wurden. Obwohl der Junge eigentlich gerade für keine Prüfung lernen musste, schien er sich bei der Niederschrift der Notizen große Mühe gemacht zu haben, was die Mutter sehr froh stimmte.

Mutter überrascht über Notizen ihres Sohnes

Die viele Zahlen und Gleichungen deuten auf eine akademische Arbeit hin, die der Schüler verfasst hatte. Gleichzeitig hat er noch zahlreiche Wörter in Katakana verwendet, eine japanische Schrift, die für das Schreiben ausländischer Wörter in Japan oft Verwendung findet. Deswegen sind Abhandlungen in wissenschaftlichen Fachgebieten oft mit solchen Wörtern gespickt.

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Die Notizen des Schülers sind auch nicht aus einem gängigen Schulbuch abgeschrieben, sondern stammen aus einem etwas anderen Fachgebiet. Ob die Mutter auch so begeistert gewesen wäre, wenn sie auf den ersten Blick erkannte hätte, darüber ihr Sohn an dieser Stelle so akribisch Buch führte, ist zweifelhaft.

Wenn man mit den Augen eines außenstehenden an die Notizen herangeht, ließt man zum Beispiel früh das Wort Glurak. Einige Menschen fragen an dieser Stelle, ob es sich abei vielleicht um eine neue Maßeinheit handelt oder ein neu entdecktes Element auf dem Periodensystem.

Glurak
Schüler begeistert mit Pokémon Notizen Bild: Pokémon Company

Schüler ist begeisterter Pokémon-Trainer

Insider wissen natürlich, dass Glurak ein sehr beliebtes Pokémon ist, das sich aus dem kleinen Feuer-Dino Glumanda entwickelt. Das Pokémon, das wir hierzulande unter diesem Namen kennen, heißt in Japan etwas anders, wie es bei den meisten der Pocket Monster der Fall ist. In Japan werden Katakana aber nicht nur zum Schreiben ausländischer Wörter verwendet, auch fiktive Namen werden mit diesen Schriftzeichen dargestellt.

Die Notizen, die die Mutter so stolz machten, gehörten zum letzten Pokémon-Game Schild und Schwert und befassen sich mit der Ausbildung des Pokémon im Spiel. Ähnliche Notizen gab es auch zu Hippopotas, Gortrom und Wulaosu.

Viele Kommentatoren zeigten Verständnis für die Akribie des Schülers, auch wenn die ältere diese Leidenschaft für kleine virtuelle Monster nicht so richtig teilen konnten. Wenn der Schüler bei seinen Schulaufgaben aber mit derselben Genauigkeit und Detailverliebtheit vorgeht, steht einer erfolgreichen schulischen Karriere nichts im Wege. Denn wer soviel Fleiß in sein Hobby steckt, hat noch viele freie Kapazitäten für andere Aufgaben.

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