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Japanischer Service misst und bewertet Körpergeruch

Damit man sich überall gut riechen kann

In den letzten Jahren beschäftigten sich viele Japaner vermehrt mit ihrem Körpergeruch oder eher mit der Belästigung, die zu starker Geruch für andere darstellen kann. Während die Frage des eigenen Geruchs früher eher auf der Arbeit von Belang war, wird sie jetzt auch vermehrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man von vielen anderen Menschen umgeben ist, aktuell.

Im Gegensatz zu Formen von mutwilliger Belästigung, wie bei sexuellen Übergriffen, kann vermehrter Körpergeruch zum Beispiel die Auswirkung einer Krankheit sein, für die niemand etwas kann. Galt unangenehmer Körpergeruch bisher als eine bloße Unannehmlichkeit, wird er jetzt für Firmen immer interessanter. Denn schlechter Geruch rückt immer mehr in den Bereich der persönlichen Verantwortlichkeit.

Infolgedessen kamen immer mehr neue Produkte und Kampagnen auf den Markt, die sich mit der bewussten Wahrnehmung des eigenen Körpergeruchs beschäftigen. Die Hersteller von Styling- und Beauty-Produkten für Männer haben ihre eigenen Ideen entwickelt, um sich dem Problem zu nähern. So brachte Mandom sieben verschiedene Deos auf den Markt, die sich von sieben gutaussehenden Anime-Figuren inspirieren ließen.

Maschinen und Menschen forschen am Körpergeruch

Ein weiteres Produkt, das dem Trend des Körpergeruchs folgt, ist der Smell Checker ES-100, ein tragbarer Sensor für den Körpergeruch, den die Tanita Corporation auf den Markt brachte. Eine Skala zwischen 0 und 10 informiert den Anwender über die Stärke seines eigenen Körpergeruchs und das in Echtzeit, jederzeit und überall. Neben einer detaillierten Analyse liefert das Gerät auch gleichzeitig noch Verbesserungsvorschläge. Wer es noch genauer haben möchte, sollte auf einen neuen Service mit dem Namen „Odorate“ zurückgreifen. Kurz nachdem der Service im Zuge einer Crowdfunding-Kampagne vorgestellt wurde, erreichte er das 500-fache des investierten Spendenvolumens.

„Odorate“ ist eine Dienstleistung, die sich mit der chemischen Zusammensetzung des Körpergeruchs befasst. Dabei wird untersucht, woher die unangenehmen Gerüche eigentlich kommen und welche Maßnahmen am besten dagegen ergriffen werden sollen. Das „Odorate“-Set besteht aus einem weißen T-Shirt mit speziellen Aufnähern, die Gerüche sammeln und speichern. Das Shirt wird, nachdem es einen Tag lang getragen wurde, an das Unternehmen zurückgeschickt.  Innerhalb eines Monats erhält der Anwender einen vollständigen Bericht.

Set gegen Körpergeruch
Bild: Odorate

Aus Datenschutzgründen werden sowohl die Kits als auch die Rücksendung in einfachen, unauffälligen Kartons verschickt. „Odorate“ setzt bei der Auswertung der Einsendungen sowohl auf spezielle Laborgeräte als auch auf menschlichen Bewerter, um bestimmte Bereich und Aspekte extra zu beleuchten. Egal welche Art von unangenehmem Körpergeruch der Nutzer auch mit sich herumträgt. Für 1.500 Yen(12,50 Euro) pro Anwendung ermittelt „Odorate“ den Körpergeruch und bietet eine umfassende Anleitung, wie man am besten dagegen vorgeht. Dabei setzt das Unternehmen auf eine leicht verständliche Anweisung und handelsübliche Pflege-Produkte.

Quelle: Pressemitteilung

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