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Home News Japanischer Lifestyle Japanischer Teenager bittet aus Versehen eine Polizistin in seinem Erotik-Video mitzuspielen

Die junge Beamtin war in Zivil unterwegs

Japanischer Teenager bittet aus Versehen eine Polizistin in seinem Erotik-Video mitzuspielen

Anfang letzter Woche war ein japanischen Teenager in Batamachi, einem Stadtteil von Fukuoka, unterwegs. Auf den ersten Blick kein ungewöhnliches Verhalten, schließlich treffen sich junge Leute oft dort. Allerdings suchte dieser junge Mann nicht wirklich nach einem Date.

Der junge Japaner suchte nach Frauen, die sich für die Fuzoku-Industrie (Unterhaltung für Erwachsene) interessieren und dort mitspielen wollen. Fuzoku umfasst eine breite Palette von Angeboten, dazu gehören Hostessen oder Dame, die erotische Massage anbieten bis hin zu einfachen sexuellen Dienstleistungen.

Teenager sieht sich als Scout

Obwohl die Arbeiterinnen in einer rechtlichen Grauzone agieren, sind die Art von Angeboten in bestimmten Straßen Japans keine Seltenheit. Der japanische Teenager ging, nach eigenen Angaben, davon aus, dass auch diese Damen wegen der Corona-Krise gerade wenig Arbeit haben und deswegen knapp bei Kasse sind. Deswegen dachte er, er tue ihnen einen Gefallen, wenn er den Frauen eine Arbeit als Darstellerin in einem Movie für Erwachsene anbietet. Der Junge kommt selbst aus einer Familie, die im Fuzoka-Milieu arbeitet und erklärte, dass man sich um alles kümmern würde, was die Frauen brauchen.

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Der junge Japaner suchte sich allerdings die unpassendste Dame aus, die er für einen Job als Erotik-Darstellerin gewinnen wollte, denn es handelte sich um eine Polizisten in Zivil. Es gehörte zu ihren Aufgaben, undercover durch die Nachbarschaft zu patrouillieren und nachzusehen, ob alles in Ordnung ist. Die neue Geschäftsidee des Teenagers fand ein schnelles Ende, denn sofort klickten die Handschellen, denn in der Präfektur Fukuoka ist es gesetzlich verboten, andere Menschen mit solchen unmoralischen Angeboten zu belästigen.

Viele Anwerber aktuell unterwegs

Ob der Teenager wegen des Stellenangebots an sich verhaftet wurde, oder weil er als Minderjähriger Mitarbeiterinnen für solche Filmchen suchte, hat die Polizei bisher nicht erklärt. Nach Angaben der Polizei von Fukuoka ist der junge Mann arbeitslos, was darauf hinweist, dass er keine Schule mehr besucht, aber auch noch keine Ausbildung begonnen hat. In Japan endet die Schulpflicht an der Junior High School, sodass auch Minderjährige die Schule verlassen können.

Nach dem Ende des Ausnahmezustandes in Fukuoka gehen bei der Polizei immer mehr Beschwerden über Scouts ein, die Mitarbeiterinnen für das Fuzoku-Gewerbe suchen. Viele dieser Anwerber sind auch im Stadtzentrum unterwegs, auch deswegen werden dort vermehrt Polizisten eingesetzt, um Streife zu gehen.

Kyodo

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