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Japanisches Kunstprojekt sucht Freiwillige, deren Köpfe als Ballon über Tokyo schweben

Das Tokyo Festival, eine Initiative der Stadtverwaltung von Tokyo und dem Kunstverein der Stadt, kürte kürzlich 13 Projekte, die die Metropole während der Zeit der Olympischen Spiele künstlerisch bereichern. Insgesamt konnten die Veranstalter aus 2.436 eingereichten Vorschlägen aus Japan und Übersee wählen.

Eines der 13 bereits ausgewählten Projekte ist „Masayume“, das vom japanischen Kollektiv für moderne Kunst [mé] eingereicht wurde. Inspiriert von einem Traum der [mé]-Künstlerin Haruka Kojin, will „Masayume“ im Sommer 2020 das Gesicht eines lebenden Menschen über den Himmel von Tokyo schweben lassen. Die Künstlerin hatte als Kind davon geträumt, wie ihr Gesicht als Mond über die Stadt schwebt.

Das Kollektiv wählt vom 26. März bis zum Juni 2019 das Gesicht, das als Ballon am Himmel schwebt. In Tokyo sind mehrere Workshops geplant, um Teilnehmer für die Kunstaktion zu gewinnen. Die Öffentlichkeit kann sich auch über die Webseite des Projekts beteiligen. Geschlecht, Alter oder Nationalität spielen dabei keine Rolle.

Laut einer offiziellen Mittelung hofft [mé], dass der Anblick eines riesigen Menschenkopfes, der anlässlich eines großen Events über den Himmel von Tokyo schwebt, den Menschen die Möglichkeit gibt, die individuelle Natur und die Bedeutung eines öffentlichen Lebens zu überdenken.

Wer schwebt über Tokyo?

Wer sich bewerben möchte, dieser Kopf zu sein, kann dies über die offizielle Webseite des Kunstprojekts vom 26. März an, tun. Die Anmeldefrist endet im Juni. Zusätzlich müssen verschiedene Fotos eingereicht werden. Eines von der Taille aufwärts, eines von vorne und zwei Profilaufnahmen von links und rechts. Auch ein Bild von der Rückseite des Kopfes ist vorteilhaft. Die Fotos sollten vor einem hellen Hintergrund gemacht und das Gesicht gut zu erkennen sein. Die Bilder dürfen nicht bearbeitet sein.

Von April bis Juni 2019 finden in Tokyo verschiedene Workshops statt, bei denen ebenfalls Bewerbungen eingereicht werden können. Freiwillige Helfer von [mé] sind außerdem in den Straßen der Stadt unterwegs, um nach passenden Gesichtern zu suchen.

Um Juni findet eine „Gesicht“-Konferenz statt, die der Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Die Teilnehmer befassen sich mit der Frage, welche Art von Gesicht schlussendlich über der Stadt schweben wird. Im Sommer 2020 ist dann geplant, an mehreren Orten Tokyos das geplante Gesicht als Ballon über die Stadt schweben zu lassen.

Quelle: PR Times

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