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Auch Post aus dem Ausland dabei

Japans berühmtestes Maskottchen erhält über 5.000 Neujahrspostkarten

Kumamon ist Japans berühmtestes Maskottchen, dieser Ruf wurde zu Anfang des Jahres noch einmal unterstrichen.

Das Maskottchen der Präfektur Kumamoto hat in diesem Jahr rund 5.300 „negajo“ (Postkarten zum Neujahr) bekommen, teilte die Präfekturverwaltung am Dienstag mit.

Maskottchen erhielt auch Karten aus dem Ausland

Allerdings stammen die Botschaften nicht nur von Menschen aus Japan, es waren auch viele Postkarten aus dem Ausland dabei.

„Ich vermisse dich“ und „Ich möchte dich dieses Jahr sehen“ waren unter den Nachrichten, die seit Montag an die Figur geschickt wurden, die sich seit dem Ausbruch des Coronavirus weitgehend von öffentlichen Auftritten zurückgezogen hat.

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Kumamon hatte im März 2010 seinen ersten Auftritt, um für die Präfektur Kumamoto zu werben, bevor im darauffolgenden Jahr der Kyushu Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug in Betrieb genommen wurde. 2020 sollte eigentlich sein Jubiläum gefeiert werden, das wegen der Pandemie allerdings aufgefallen ist.

Kumamon hofft bald wieder mit seinen Fans feiern zu können

Aber im Bürogebäude der Präfekturregierung schien das knuddelige Maskottchen über die Neujahrsgrüße erfreut zu sein, als es herumsprang und neugierig auf den Stapel von Postkarten blickte, auf denen verschiedene Kunstwerke abgebildet waren, darunter auch eine Karte, auf der Kumamon als „Amabie“ verkleidet abgebildet war, ein legendärer japanischer „Yokai“-Kobold, der Krankheiten abwehren soll.

Kumamon drückte seine Hoffnung aus, im Jahr 2021 mehr Zeit mit seinen Fans zu verbringen und es zu einem aufregenden Jahr zu machen.

Nach Angaben der Präfekturverwaltung kamen über 80 Prozent der Postkarten von außerhalb der Präfektur, einige kamen sogar aus Taiwan und Hongkong.

Kumamons Bekanntheitsgrad hat in den letzten Jahren im Ausland zugenommen, insbesondere in Asien, aber auch in Deutschland wird das Maskottchen immer bekannter.

Gute Wünsche für die Erholung der Region nach den starken Erdbeben im April 2016 und den sintflutartigen Regenfällen im vergangenen Juli waren ebenfalls unter den Botschaften.

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