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Katastrophenübung für ausländische Einwohner in Tokyo

In Japan findet immer wieder eine Katastrophenübung zur Vorbereitung auf Erdbeben und andere Desaster statt. Doch zumeist nehmen fast ausschließlich einheimische Bürger daran teil. Die jetzige Übung hingegen ist speziell für ausländische Bewohner der Hauptstadt gedacht.

Vergangenen Mittwoch, am Tag vor dem 24. Jahrestag des großen Hanshin Erdbebens, veranstaltete die Stadt Tokyo diese Katastrophenübung. Das damalige Beben verwüstete die westliche Stadt Kobe und umliegende Gebiete. In Gedenken an und als Übung zum Schutz vor schlimmen Erdbeben gehören solche Aktionen der Stadt in Japan einfach dazu. Und es ist sicherlich keine schlechte Idee, an mindestens einer solchen Übung teilzunehmen. Denn dadurch ist jeder ein wenig besser vorbereitet, wenn tatsächlich ein erneutes starkes Erdbeben stattfinden sollte. An diesem Event nahmen etwa 130 Menschen teil, inklusive Mitarbeitern der Botschaft und Studenten.

Tokyos Gouverneur Yuriko Koike sagte, dass in der Hauptstadt 550.000 ausländische Einwohner leben. Doch sie glaubt, dass die meisten von ihnen noch kein starkes Erdbeben miterleben mussten. Außerdem fügte Koike hinzu, dass sie hoffe, die Katastrophenübung können ihnen die Möglichkeit geben, sich auf verschiedene Desaster vorzubereiten. Denn gerade vor dem Hintergrund der verschiedenen Naturkatastrophen, die Japan jedes Jahr aufs Neue treffen, sind solche Übungen essentielle Grundlage für eine gute Vorbereitung. Nur so können die Einwohner von wichtigen Maßnahmen der Stadt und bestimmten Vorgehensweisen erfahren, sodass sie auch im Notfall wissen, was vorgeht.

Die Katastrophenübung hat einige spezielle Mitarbeiter und Übungen für ausländische Einwohner

Bei der aktuellen Katastrophenübung stiegen die Teilnehmer in einen Simulator. Dieser sollte ihnen die Auswirkungen eines Erdbebens der maximalen Stärke von 7 auf der japanischen Richterskala vorführen und sie diese erleben lassen. Alle Teilnehmer kauerten sich unter einen Tisch, um sich vor herunterfallenden Objekten zu schützen. Mit der Hilfe und Unterstützung von freiwilligen Dolmetschern lernten einige von ihnen danach etwas über Erste Hilfe in Notfällen. Ihnen wurde beispielsweise vorgeführt, wie sie einen automatischen externen Defibrillator (AED) benutzen. Außerdem gab es auch Ausstellungen zu Maßnahmen bei Desastern. Zu diesen gehörte auch ein Dienst von NHK World Japan, der Informationen in verschiedenen Sprachen bereitstellt.

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