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Katzen-Attraktion in Nagasaki zieht Besucher an

In Nagasaki wurde nun eine Einrichtung extra für Katzenfans eröffnet. An der schreinartigen Einrichtung namens Omagari Neko Jinja dreht sich alles um die „omagari nekos“, die Bogenschwanz-Katzen. Diese leben besonders oft in der Provinz Nagasaki.

Omagari-Katzen stehen im Zentrum

Möglich macht dies die Nagasaki Neko Gakkai (Nagasaki Katzen Gesellschaft). Sie haben nicht nur den kleinen Schrein errichtet, sondern verkaufen auch Souveniers, organisieren Veranstaltungen rund um die Bogenschwanzkatzen und informieren Besucher ganz allgemein über die Katzen. „Wir wollen, dass viele Besucher mit diesem Ort als Aktivitätszentrum vertraut werden.“ Unter die im Zentrum stehenden Omagari nekos fallen alle Katzenarten, die einen Knick im Schwanz haben, einschließlich jener mit einem gebogenen oder kurzen runden Schwanz. Diesen Katzen wird nachgesagt, dass sie Glück bringen.

Katzen stammen wohl aus Indonesien

In der Präfektur Nagasaki leben vor allem Omagari-Katzen, etwa 80 Prozent aller Katzen in der Präfektur gehören zu dieser Art. Damit ist der Anteil in Nagasaki doppelt so groß wie im Rest Japans. Ursprünglich stammen diese Katzen wohl aus Indonesien, weshalb die Organisation davon ausgeht, dass die Katzen mit dem Schiff nach Nagasaki gekommen sind. Demnach seien sie mit den Schiffen der Dutch East India Company nach Japan gekommen, die von Jakarta aus Handel mit Asien betrieben. Von Dejima aus, einer künstlichen Insel in der Bucht von Nagasaki, auf der sich die niederländischen Händler in der Edo-Zeit (1603-1867) aufhielten, verbreiteten sich nach Angaben der Gesellschaft die Katzen in der Präfektur Nagasaki.

Einrichtung wurde zum Jubiläum geschaffen

Die Einrichtung wurde nun zum 10-jährigen Bestehen der Gesellschaft geschaffen. Dazu renovierten Mitglieder der Gesellschaft einen rund 30 Quadratmeter großen leerstehenden Laden. In der Zeit von der Eröffnung am 26. April bis zum Feiertag der Goldenen Woche kamen bereits 1.700 Besucher. Schon vor zwei Jahren hatte die Gesellschaft eine Tour zur Beobachtung der Katzen anbieten wollen, aber festgestellt, dass es keine zentralen Beobachtungspunkte gab. Deshalb beschlossen sie, eine neue Anlage zu erbauen. Von der Stadtverwaltung erhielten sie dafür einen Zuschuss von rund 2 Millionen Yen (Ca. 16.327 Euro).

In der Einrichtung bekommt man neben Informationen über die Geschichte der Katzen auch Tipps für die Beobachtung. Zudem kann man etwa 200 katzenbezogene Gegenstände, wie etwa Snacks oder Tassen, erwerben. Auch Veranstaltungen sind geplant. „Dieser Ort hat eine starke Anziehungskraft auf Katzenliebhaber. Er ist auch sehr beliebt auf Instagram.“, sagte eine Besucherin. Und Shigeyuki Nishijima, der Vorsitzende der Gesellschaft, ergänzte: „Omagari-Katzen sind lebende Zeugen der Geschichte der Beziehungen zwischen Nagasaki und Übersee. Ich möchte, dass dieser Ort Katzenliebhaber anzieht.“

Quelle: Japan News

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