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Keyakizaka46-Idol arbeitet als Bar-Hostess in Tokyo

In Japan sind Idole, vor allem aus der Musik-Branche, gefeierte Stars, die sich über zahllose Fans freuen können. Oftmals werden die Mädchen jung gecastet und erleben dann eine Karriere, die sie in ungeahnte Höhen bringt. Allerdings sind einige sehr schnell verheizt und entscheiden sich aus verschiedenen Gründen, für ihre Zukunft einen anderen Weg einzuschlagen.

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AKB48 gilt das Muster für japanische Girl-Bands. Verschiedene Schwesterngruppen versuchen, ihre Idole genauso bekannt zu machen. Manaka Shida war eines der Gründungsmitglieder der Mädchen-Band Keyikazaka46, die mittlerweile in Sakurazaka46 umbenannt wurde. Shida schloss sich der Formation 2015 an, damals war sie 16 Jahre alt. Drei Jahre später erklärte sie ihren Ausstieg. Seitdem arbeitete sie als Model. Jetzt informierte das Idol seine weiterhin zahlreichen Fans darüber, dass sie einen neuen Job als Hostess in einer Bar hat.

Idol lädt Fans nach Toyko ein

Shida verbreitete die Nachricht selbst über ihre Accounts in den sozialen Netzwerken. Sie erklärte, dass sie ab sofort in der Bar Next Ginza arbeiten wird. Gleichzeitig lädt sie ihre Fans ein, sie dort zu besuchen, denn sie freuen sich sehr, diese bald wieder persönlich zu sehen. Sowohl männliche als auch weibliche Besucher sind herzlich eingeladen. Viele Fans waren überrascht, aber Shida sagte, dass sie diese Arbeit schon lange machen wollte. Bekannte hätten sie bei ihrer Entscheidung unterstützt und es ihr ermöglicht, diesen Schritt zu gehen.

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Das ehemalige Idol ließ durchblicken, dass sie wegen der vielen neuen Herausforderungen sehr nervös ist. Gleichzeitig ist Shida besorgt, weil sie in diesem Bereich bisher noch überhaupt keine Erfahrung hat. Sie dankt ihrer Familie, ihren Freunden und Bekannten, sowie den Verantwortlichen der Bar, die ihr diesen Schritt ermöglicht haben. Außerdem freut sie sich über die große Unterstützung ihrer Fans in den sozialen Netzwerken.

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Eine japanische Hostess-Bar ist kein Stripclub oder gar ein Bordell. In der Bar müssen die Gäste nicht nur für ihre Speisen und Getränke bezahlen, sondern in der Regel auch eine Gebühr für eine Hostess entrichten. Die eher freizügig gekleideten Damen unterhalten die Gäste, wobei die Gäste auch das Essen und die Getränke ihrer Begleiterinnen bezahlen. Von den Hostessen wird erwartet, dass die freundlich, hilfsbereit und aufmerksam sind. Unter dem Strich ist es aber auch eine Fantasie, die entsteht, die der Welt der Idole nicht so unähnlich ist, denn auch diese wollen den Fans gefallen und verhalten sich entsprechend dem Label, dem sie angehören.

Kein billiges Vergnügen

Vielen Idolen ist ein direkter Kontakt zu den Fans wichtig, allerdings müssen diese dann an speziellen Aktionen teilnehmen, um ihre Stars zu treffen. Diese finden zwar regelmäßig statt, dann gibt es aber nur sehr wenige, die zu den Gewinnern zählen. Einige Fans werden bald damit beginnen, eine Reihe nach Tokyo zu planen, denn der Bar-Besuch ist eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, ein echtes Idol zu treffen.

Wie der Name vermuten lässt, befindet sich das Lokal in Ginza, einem der teureren Vierteln Tokyos. Ein Blick auf die Webseite von Next Ginza zeigt, dass eine Stunde am Abend mit einer der Hostessen 6.000 Yen (circa 43 Euro)  kostet. Allerdings kann man sich auch einen VIP-Besuch für 15.000 Yen (etwa 105 Euro) pro Stunde buchen. Gruppen kommen zu Preise zwischen 25.000 Yen und 50.000 Yen (circa 175 Euro bis 350 Euro) in den Genuss, den Abend mit einer der Damen verbringen zu dürfen.

Will man sich aber die Aufmerksamkeit einer speziellen Hostess sichern, kostet dies noch einmal 3.000 Yen (etwa 21 Euro) extra. Die Preise sind in der Regel ohne Speise und Getränke für die Gäste selbst und die Begleiterinnen vor Ort. Außerdem muss man eine Servicegebühr in Höhe von 35 Prozent bei allen Angeboten hinzuschlagen, sodass ein solcher Besuch auf jeden Fall kein billiges Erlebnis wird.

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