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Kissen mit Japans beliebtestem Gorilla wird zum Verkaufshit

Dank dem Internet wollen alle das ungewöhnliche Kissen haben

In Japans Zoos gibt es zahlreiche Tiere, die die Besucher anlocken. Ein Gorilla aus Nagoya schaffte es kürzlich sogar zum internationalen Star, weil er besonders fotogen ist. Doch viele glaubten nicht, dass sich ein Kissen mit ihm darauf so gut verkaufen würde.

Das Udemakura Kissen zeigt den Tieflandgorilla Shabani aus dem Higashiyama Zoo und Botanischen Garten in Nagoya. Das Kissen ist genauso wie das Tier geformt, wobei ein Arm ausgestreckt ist, um sich darauf zu kuscheln. In dem anderen lässt sich bequem das Smartphone oder andere Dinge verstauen. Seit dem 22. Juli ist das Kissen online erhältlich.

Ein Gorilla, der die Gefühle versteht

Eigentlich sollte erst später Verkaufsstart sein, da es sich jedoch schon vorab auf den sozialen Medien zu einem Hit entwickelte, bietet Felissimo Corp das Kissen früher an. Obwohl der Verkaufsstart nun schon ein bisschen zurückliegt, erhält das Unternehmen weiterhin zahlreiche Bestellungen und Reservierungen. Die Begeisterung für den eigenen Shabani zum Kuscheln reißt nicht ab.

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Für 53,79 Euro ist das Kissen in dem Shop zu finden und kommt auf eine Breite von 90 Zentimeter. Eine Mitarbeiterin des Unternehmens, die an der Entwicklung beteiligt war, erklärte, wie sie zu dem Produkt steht. Wenn Menschen Shabani in die Augen gucken, ist es für sie, als wenn er alle Gefühle ohne Worte versteht. Doch nicht nur bei den Augen gab sich Felissimo besonders viel Mühe.

Aufmerksamkeit für den Umweltschutz und die gefährdete Art

Der Bizeps und die Bauchmuskeln wurden ebenfalls mit großer Sorgfalt nachgebildet genauso wie die besondere silbrige Färbung des Alphatieres. Das Kissen soll allerdings nicht nur einsamen Menschen etwas zum Kuscheln geben, sondern ebenfalls auf die gefährdete Art aufmerksam machen. Tieflandgorillas sind mittlerweile stark gefährdet in der Wildnis und stehen unter besonderem Schutz. Die Entwickler des Kissens hoffen deswegen, dass durch die Beliebtheit den Menschen deutlicher wird, wie wichtig es ist, das Überleben der Tiere zu sichern.

Shabani kam 2007 von Australien nach Japan, wo er erst 2015 durch seine Fotos in den sozialen Medien zur Berühmtheit wurde. Aktuell gibt es in Japan nur 20 Tieflandgorillas, die in sechs verschiedenen Zoos leben. Ein Beamter des Hogashiyama Zoos glaubt, dass es in 10 Jahren deutlich weniger Tiere in Japans Zoos geben wird. Die Gorillas vermehren sich nämlich nur schwierig in Gefangenschaft und in der Wildnis geht seit Jahren die Population ebenfalls immer mehr zurück. Er hofft jedoch, dass die Begeisterung für das Kissen dabei hilft, Umweltschutzmaßnahmen zu fördern. Die Leute sollen kommen und sie sich lebendig angucken und dabei etwas über die Situation der Gorillas lernen.

Quelle: Kyodo

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