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Körperscanner in Tokyos U-Bahnen

Das Verkehrsministerium in Japans Hauptstadt plant für die U-Bahnen ein ganz besonderes Experiment. Nächsten Monat kontrollieren Maschinen die Körper der Passagiere. All dies, um die Sicherheit an den dortigen Stationen zu erhöhen, ohne dabei den Passagierfluss zu unterbrechen.

Dieses Experiment ist nur ein Teil einer Serie, mit der das Ministerium die beste Möglichkeit für solche Kontrollen herausfinden möchte. Denn die Sicherheit in den U-Bahnen und an den Stationen ist von größter Wichtigkeit. Vor allem vergangene Anschläge, wie die auf einen der Shinkansen im letzten Jahr, zeigen dies immer wieder sehr deutlich. Dennoch sollen diese Sicherheitsmaßnahmen den Alltag und den Fluss vor allem zu den Stoßzeiten nicht behindern. Daher stehen mehrere Tests für die kommende Zeit an.

Das erste Experiment findet bei den U-Bahnen von Tokyo Metros Kasumigaseki-Station statt. Es ist eine der meistbefahrenen Stationen von ganz Japan. Dort kommt ein Körperscanner zum Einsatz, der an einem oder zwei der Ticket-Tore installiert wird. Vom vierten bis siebten März läuft dieser dann täglich für sieben Stunden. Auch während der Rush-Hour. Wie das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus erklärte, prüft die Maschine Objekte unter der Kleidung. Ein Beamter sagte, sie prüfen mehrere Methoden mit verschiedenen Geräten. Auf diese Weise wollen sie die beste Maschine und die beste Lösung für dieses Problem finden. Das kommende Experiment sei dabei das erste von vermutlich mehreren Test.

Die Sicherheit in Japans U-Bahnen soll steigen

Dem Ministerium geht es dabei jedoch nicht nur darum, die Maschine zu finden, die die Passagiere auf ihrem Weg zu den U-Bahnen am wenigsten behindert. Sie wollen zeitgleich auch testen, wie gut die Scans funktionieren. Es soll möglich sein, auch Messerattrappen und Sprengstoffe zu erkennen. Dabei soll das Gerät natürlich im besten Fall den Verkehr der Fußgänger nicht beeinflussen. Denn das Ministerium möchte erreichen, dass für die Tests und Scans niemand stehenbleiben muss. Auch eine Gepäckkontrolle sei nicht notwendig.

Aktuell können all diejenigen, die nicht an dem Experiment teilnehmen wollen, einfach andere Tore nutzen. Doch sind die Scanner erst einmal fest installiert, ist dies nicht mehr möglich. Und genau dies plant das Ministerium für die nahe Zukunft. Vor allem für die olympischen Spiele sollen diese Maßnahmen hilfreich sein. Denn in letzter Zeit gibt es laut der Regierung Japans immer mehr Angriffe auf die U-Bahnen des Landes. Mit dem Versuch, die Sicherheit und die Sicherheitsmaßnahmen an den Stationen zu erhöhen, gehen diese Scans einher. Ebenso sind ab April unverpackte Messer in Zügen vollkommen verboten.

Quelle: JapanToday

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