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Konbini in Sendai stellt auf besondere Art seine ausländischen Angestellten vor

Eine kleine Idee sorgt für Begeisterung und Emotionen

Japan holt immer mehr Ausländer ins Land, um in verschiedenen Sektoren mit Arbeitskräftemangel zu arbeiten. In Convenience-Stores ist es hingegen schon lange nichts Neues, Ausländer anzutreffen, da vor allem Studenten oder andere junge Menschen dort arbeiten. Während viele Betreiber es nicht gerne sehen, dass die Angestellten zeigen, dass sie Ausländer sind, stellt ein Konbini in Sendai aktuell alle seine ausländischen Angestellten stolz auf besondere Art heraus.

Ein Konbini der Kette 7-Eleven in Sendai zeigt stolz im Laden seine internationalen Angestellten. Ein großes Banner zeigt alle 12 ausländischen Verkäufer, woher sie kommen, Details zum Land und eine kleine Information zu ihnen selbst, sowie ein Kommentar vom Manager. Unter anderem studierte einer der Männer Physik und will an der Tohoku University studieren. Zu einer der Damen steht geschrieben, dass sie besonders freundlich ist und fast wie eine Japanerin spricht. 11 der Mitarbeiter stammen laut Karte aus Nepal und eine Frau aus China.

Mehr zum Thema:  Immer mehr Kunden in Japan lassen ihre Wut an Verkäufern aus

Das Banner ist jedoch nicht nur besonders informativ, sondern ebenfalls für Kunden hilfreich, wie Bilder vom Nutzer kankeri02 zeigen. Kleine bunte Punkte zeigen nämlich an, wie gut die Mitarbeiter Englisch und Japanisch können. Goldene Punkte zeigen die Englischkenntnisse an und die Roten die japanisch Kompetenzen. Das Banner lädt alle Kunden ein, mit den Angestellten Englisch zu sprechen, um es ein wenig zu üben. Weiter dankt der Manager allen Kunden für ihre Unterstützung und Rücksicht für die Menschen die noch japanisch sowie die Kultur des Landes (kennen)lernen.

Mehr Empathie und die Überwindung von Distanz

Viele Menschen online zeigten sich begeistert und gerührt von der Idee des Konbinis. Das Banner hilft, die ausländischen Mitarbeiter besser zu verstehen und Distanz zu ihnen abzubauen. Einige sagten, dass sie überrascht waren, wie viel sie doch mit den Leuten gemeinsam haben und dass sie etwas über sie lernten. Die meisten wünschten den Mitarbeitern das Beste für die Zukunft und motivierten sie. Sie sollen weiter hart an ihren Träumen arbeiten, um sie bald zu erreichen.

Wenige äußerten sich hingegen besorgt zu der Idee. Sie finden, dass es die Privatsphäre verletzte, wenn so viele Informationen zu einer Person derart öffentlich sind. Wie weit die Angestellten dem Banner im Laden zustimmten, ist nicht bekannt. Sollten sie jedoch etwas dagegen haben, hätten sie wohl schon längst protestiert und sich bei der Kette beschwert.

Laut einer Studie gibt es in Japan mehr als 40.000 ausländische Angestellte in Konbinis. Einige Ketten bilden mittlerweile schon im Ausland aus und versuchen den Neulingen den Einstieg in Japan zu erleichtern. Einfach haben es die Ausländer jedoch nicht. Unhöfliche Kunden, rassistische Vorfälle und lange Arbeitszeiten machen ihnen den Job oft deutlich schwerer.

Quelle: Twitter

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