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Kyoto im Herbst 2020 erleben mit Tee und traditionellen Textilien

Kyoto ist die alte Hauptstadt Japans und wird auch als Geburtsort der japanischen Kultur bezeichnet, deren Geschichte sich über 1.200 Jahre erstreckt, außerdem wurde Kyoto auf den 1. Platz des „Urban Characteristic Evaluation Rankings“ gewählt und gehört somit zur  attraktivsten Stadt des Landes.

Was hält Kyoto für Besucher im Herbst 2020 bereit? Hier ist eine kleine Auswahl bevorstehender Veranstaltungen und saisonaler Artikel, die im Herbst 2020 in Kyoto stattfinden und zum Verkauf stehen.

Kyoto ist bekannt für Textilien und Tee

In diesem Jahr ist es 300 Jahre her, dass das japanische Unternehmen Tango Chirimen gegründet wurde. Es ist ein Unternehmen mit Sitz in Tango im Norden von Kyoto, das sich auf japanische Textilien aus flachgewebter Seide, bekannt als Chirimen, spezialisiert hat.

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Es gibt viele lokale Chirimen-Marken in ganz Japan, aber es ist der Chirimen aus dem Tango, der in den letzten 300 Jahren über allen anderen stand. Die Marke blickt nun auf den Beginn einer neuen Ära für sich selbst während ihres großen Jubiläums.

Tango Chirimen zeigt derzeit eine gemeinschaftliche Kunstausstellung im NEWoMan Shinjuku in Tokyo. Dazu gehören die in Zusammenarbeit mit dem japanischen Künstler Saki Tanaka entstandene Eingangsausstellung, Wandkunst aus gewebten Stoffen und vieles mehr. Sie läuft noch bis zum 30. September.

Das Unternehmen United Arrows arbeitet auch mit Tango Chirimen zusammen und integriert ihr Logo „TANGO OPEN“ auf einem neuen Hemd für Herren. Erhältlich ist dieses besondere und qualitativ hochwertige Kleidungsstück für 12.980 Yen (103,47 Euro) im offiziellen Onlineshop von United Arrows oder im Shop.

Hochwertiges Hochwertiges Chirimen-Hemd für Männer
Hochwertiges Chirimen-Hemd für Männer.

Ujicha am japanischen Tag des Tees

Es wird allgemein angenommen, dass der erste Tee der Saison in Japan am besten ab Ende April und im Mai genossen wird, aber in Wirklichkeit ist der Herbst die perfekte Jahreszeit, um japanischen Tee zu genießen, besonders da das Land den japanischen Tag des Tees (nihoncha no hi) am 1. und 31. Oktober feiert.

In Uji in Kyoto, gibt es einige der berühmtesten Teesorten Japans. Dazu gehören Matcha, Sencha und Gyokuro, die alle zuerst im Süden von Kyoto angebaut wurden. Aus diesem Grund sagt man, dass Ujicha den Ursprung des japanischen Tees markiert. Wenn man also im Herbst Japan besucht, kann man den Tag des Tees direkt mit den authentischen Tees aus Uji zelebrieren.

Es gibt einen „Ujicha Tea Murie-Kurs“ der seit 2015 regelmäßig in Kyoto stattfindet. Allerdings ist in diesem Jahr alles anders und der Kurs wird aufgrund der Pandemie erstmals online stattfinden.

Authentisches Tee-Erlebnis

Man kann von einem professionellen Teelehrer lernen, wie man Uji-Tee zubereitet und serviert, sowie seine Geschichte, Bedeutung in der japanischen Kultur und vieles mehr. Die erste Sitzung fand am 15. September statt, die zweite Sitzung am 2. Oktober und die dritte Sitzung am 17. Oktober. Die Veranstaltung findet auf Zoom statt und über die offizielle Webseite kann man daran teilnehmen.

Tee traditionell zubereitet.
Tee traditionell zubereitet.

Wenn man den traditionellen Tee allerdings schon perfekt zubereitet probieren möchte, dann kann man die Cafés Tsujiri Rihei Ginza, Tsujiri Rihei Senju und Nakamura Tokichi Ginza in Tokyo besuchen. Diese sind offiziell dafür anerkannt, authentischen Ujicha-Tee zu servieren, was auch die richtige Zubereitung sowie die Vermittlung der Geschichte und Kultur hinter dem Tee einschließt.

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