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Kyoto Straßenbahn ehrt Tempel mit Wagon voller goldener Arme

Mit dem Wagen haben Touristen eine ganz besondere Möglichkeit für Fotos

Wer in Kyoto war, hat sicher schon mal die Straßenbahn gesehen, die Keifuku Electric Railroad Co. betreibt. Das Unternehmen ist dabei für seine außergewöhnlichen Kooperationen bekannt. Die aktuelle Partnerschaft ist allerdings vor allem visuell wohl einzigartig und ein richtiger Hingucker. Zu Ehren eines lokalen Tempels sind in dem Wagen nämlich zahlreiche goldene Arme.

Die Arme mit den Händen befinden sich an den Decken der speziellen Bodhisattva Wagen der Straßenbahn und sollen Werbung für den Ninnaji Tempel im Ukyo Bezirk der Stadt Werbung machen. Die berühmte Kannondo Halle des Weltkulturerbes ist nämlich nun fertig restauriert und teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.

Fotos sind nur im Zug möglich

Normalerweise darf die Halle niemand betreten, da sie nur für angehende Priester war und das Gebäude als heilig galt. Nun dürfen Besucher jedoch als Teil spezieller Führung mal einen Blick riskieren und sich sogar die tausendarmige Bodhisattva Kannon anschauen, die in der Halle ist.

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Aufgrund der Gottheit sind deswegen in der Straßenbahn aktuell all die Hände zu sehen, die von Kannon inspiriert sind. Es gibt 20 verschiedene Armtypen, die alle auf einen besonders haltbaren und wasserbeständigen Material gedruckt wurden. Zusammengeklebt erwecken sie den Eindruck von herunterbaumelnden Armen. Insgesamt sind es jedoch nicht Tausend Arme und Hände, sondern nur 80.

Zugpersonal informiert dazu die Passagiere, dass sie ruhig Fotos machen sollen, da es in der Halle von Ninnaji nicht erlaubt ist. Doch nicht nur das Innere des Wagens ist besonders. Außen erhielt der Zug einen neuen Anstrich mit Bildern von Kannon. Wer mit dem ungewöhnlichen Zug fahren will, kann das auf der Arashiyama und Kitano Linie bis zum 24. November tun. Allerdings gibt es keine besonderen Zeiten, weswegen Touristen leider auf ihr Glück hoffen müssen, um mit Tausend Händen eine Zugfahrt zu machen.

Quelle: TAS

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