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Make-Up-Trends aus der Heisei-Ära Japans erleben Revival

Japan durchlebte in der 30-jährigen Heisei-Zeit soziale und wirtschaftliche Veränderungen. Dem passten sich die Frauen mit ihrem Stil, ihrem Make-up und ihren Frisuren an.

So waren knallroter Lippenstift und buschige Augenbrauen mal ein must have, bevor sie wieder in der Versenkung verschwanden. Ähnlich erging es einigen Trends in der Zeit von 1989 bis heute. In den letzten Jahren erlebten viele Make-Up-Ideen der Anfänge ein Revival und sind wieder vermehrt auf den japanischen Straßen zu sehen.

Insgesamt verlagerten sich die Trends von einem Massen-Fokus auf eine stärkere Betonung der Individualität. Die Frauen entscheiden sich für Make-Up und Kleidung, in denen sie sich gut fühlen und gehen dabei nicht mehr so sehr nach dem, was gerade allgemein in ist.

Zu Anfang der Heisei-Ära erlebte Japan einen wirtschaftlichen Höhepunkt und die Frauen liebten es scharlachroten Lippenstift zu tragen.  Außerdem waren buschige Augenbrauen und lange Haare Trend, kombiniert mit einem langen Pony, der vom Augen-Make-Up nicht allzu viel übrig ließ.

Nach dem Platzen der Wirtschaftsblase in den 90er Jahren, verlegten sich die Frauen mehr auf einen jugendlichen Stil. Vor allem die Sängerin Namie Amuro prägte damals die Mode. Ihre zahlreichen Fans, „Amuraa“ genannt, übernahmen ihren Design- und Make-Up-Stil und ließen sich ihre Augenbrauen dünn rasieren. Braune Haare, die das Gesicht umrahmten, waren damals Trend.

Der folgende „Gyaru“-Look war geprägt von gebräunter Haut und einer großzügigen Verwendung von dunklen Eyelinern. Die Gegen-Mode „Yamamba“ ließ die Haut durch weißes Make-Up heller wirken und sollte einen direkten Kontrast zum dunklen „Gyaru“-Stil darstellen.

Die Experten des Labels Shiseido gehen davon aus, dass der Stil in der Heisei-Ära circa alle vier bis fünf Jahre wechselte. Die Firma bemerkte, dass aufwendiges Make-Up und Frisuren mit Extensions und falschen Wimpern vor allem in der Mitte der 2000er Jahre den Stil bestimmten. Damals setzten die Frauen auf dunkle Haare, braune Farbtöne und hellen Lippenstift.

Der verheerende Tsunami im Nordosten Japans 2011 sorgte für eine weitere Änderung im Stil. Danach waren weiche Locken und sehr helle Farben angesagt. Gegen Ende der Heisei-Zeit brachte die südkoreanische Idol-Band Girls Generation die Designs der Anfangsjahre wieder zurück. Rote Lippen und dicke Augenbrauen waren wieder der Hit.

Im Zeitalter von Smartphones und Social Media wird Make-Up immer persönlicher und die Hersteller setzen vermehrt auf Online-Promotion. Die Frauen fangen an in sich zu schauen und selbst zu entscheiden, was ihnen gefällt. Was die neue Reiwa-Zeit Stil-technisch bringt, vermag heute niemand zu sagen. Allerdings vermutet Shiseido, dass es weiterhin in Richtung eines sehr individuellen Stils gehen wird, sowohl beim Make-Up als auch bei der Kleidung.

Quelle: Kyodo

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