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Gunma-chan ist offensichtliche ein sehr beliebtes Pferd

Maskottchen der Präfektur Gunma verdiente 2021 rund 71,3 Milliarden Yen

In Japan gibt es für so ziemlich alles ein Maskottchen, nicht nur Unternehmen und Produkte schmücken sich mit einem meist ziemlich niedlichen Repräsentanten, auch die meisten Präfekturen in Japan haben mindestens einen großen knuddeligen Vertreter. Während viele Maskottchen für Aufmerksamkeit sorgen, sind einige davon auch sehr profitabel.

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Die Präfektur Gunma wird von einem niedlichen Pferd namens Gunma-chan offiziell vertreten. Die Präfektur verdiente mit Merchandise und Auftritten ihres Vertreters im Jahr 2021 schätzungsweise 71,3 Milliarden Yen (etwa 49,1 Millionen Euro). Die Maskottchen sind in manchen Regionen bereits fest im Haushaltsplan einkalkuliert, weil sie regelmäßig viel Geld in die Kassen der Verwaltungen spülen. Kumamon, aus der Präfektur Kumamoto ist dafür ein perfektes Beispiel. Der landesweit bekannte Bär zählt unter den Repräsentanten regelmäßig zu den Großverdienern.

Gunma wird gut vertreten

In den letzten Jahren hat Gunma viel investiert, um die Marke Gunma-chan zu etablieren und die Pferde-Figur über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen. Die verschiedenen PR-Aktionen zahlen sich mittlerweile aus. So kann sich die Figur mittlerweile über zahlreiche Fans in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder TikTok freuen. Aber auch in traditionellen japanischen Medien ist Gunma-chan vertreten und so sogar Held einer eigenen Anime-Serie, die im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

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In und rund um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Region ist Gunma-chan ebenfalls zu finden. Auch außerhalb der Präfektur hat das niedliche Pferd des Öfteren Auftritte. Außerdem gibt es eine breite Palette an Fan-Artikeln zu Guma-chan. Diese umfasst neben Schlüsselanhängern, Buttons und Plüschtieren auch regionale Snacks und Süßigkeiten mit dem Konterfei der Figur. Der Kawaii-Charakter ist auch ein gern gesehener Gast auf vielen Veranstaltungen in Gunma.

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Maskottchen sind eine Investition

Aber auch beliebte Maskottchen kommen nicht ganz ohne den einen oder anderen kleinen Skandal aus. So sorgte der Gunma-chan Anime Anfang des Jahres für Kontroversen. So wurden einige Episoden des Gunma-Animes aus dem Programm genommen, nachdem sich Zuschauer darüber beschwert hatten. Einer Episode zum Thema Pferderennen wurde unterstellt, Glücksspiel zu verniedlichen und damit zu fördern.

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Trotz der einen oder anderen negativen Schlagzeile erweist sich die Marke Gunma-chan für die Präfektur als sehr profitabel, sodass man auch in den kommenden Jahren mit vielen weiteren Aktionen rechnen kann. Viele Besucher freuen sich jedes Mal, wenn sie die Region besuchen, darüber auch das Maskottchen zu treffen. Nicht nur in Gunma ist dies keine allzu schwere Aufgabe für den Urlaub.

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