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Niedlicher Vertreter verschiedener Regionen diskutieren miteinander

Maskottchen-Parlament in Shiga tagt wieder

Die Demokratie muss immer wieder ihre Daseinsberechtigung erbringen und befindet sich in einem Stadium der fortwährenden Entwicklung. Eine besondere Ausprägung eines Parlaments können die Menschen in der Stadt Hikone (Präfektur Shiga) regelmäßig erleben, denn dort tagt regelmäßig das Maskottchen-Parlament.

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Die besondere Sitzung findet jedes Jahr traditionell einmal in Hikone statt und wird von den Anwohnern begleitet. In diesem Jahr war es aber eine besondere Sitzung, denn das erste Mal überhaupt konnten in diesem Jahr via YouTube auch Zuschauer aus aller Welt dabei sein. Die Stadt Hikone übertrug sie auf ihrem Channel und gewährten dabei einen überraschenden Einblick in die Kawaii-Politik.

Maskottchen sprechen über die Probleme ihrer Zunft

An der Sitzung in diesem Jahr nahmen 24 Maskottchen teil, von denen viele aus der Präfektur Shiga stammten. Die Katzenprinzessin Yachinyan konnte sich aber auch über einige Besucher aus andere Regionen Japans freuen. Bekannte Kawaii-Größen wie Kumamon, Shinmaneko und Kure-Shi nahmen ebenfalls an der Versammlung teil. Das Treffen wurden von der vorsitzenden Katze Hikonyan, die das offizielle Maskottchen der Stadt Hikone ist, eröffnet.

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Aufgrund ihrer Physiologie haben einige Vertreter Sprach- oder Sehprobleme. In diesem Fällen werden ihnen menschliche Helfer zur Seite gestellt. Eine besonders aufwühlende Rede hielt Theodor von Lerch, das offizielle Maskottchen der Präfektur Niigata. Dieses ist einem slowakischen Armeegeneral gleichen Namens nachempfunden. Er sprach über die Schwierigkeiten von Maskottchen im ländlichen Raum. Auch die Tatsache, dass von Lerch nicht unbedingt zu den Kawaii-Charakteren gehört, brachte er zur Sprache. Allerdings sei er deswegen besonders engagiert, die Welt der Maskottchen zu repräsentieren und deren Einfluss zu stärken.

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Kawaii-Politik macht zumindest glücklich

Wie bei einer richtigen Parlamentssitzung gab es auch hier eine Tagesordnung, bei der die Teilnehmer eigene Angelegenheiten einbringen konnten. So wurde entschieden, dass die Stadt Hikone der Veranstaltungsort für die regionale Maskottchen-Ausstellung 2022 werden soll. Diese soll direkt vor der Expo am 22. und 23. Oktober stattfinden. Ein anderer Punkt hingegen wurde sehr kontrovers diskutiert. So soll die Stadt Hikone zu einem heiligen Ort für lokale Persönlichkeiten werden.

Nach einigen Diskussionen entschied man sich dafür, die Anfrage positiv zu beantworten. Die meisten Anwesenden taten ihre Zusage über ein kleines Paddel kund. Sowohl zu Beginn als auch zu Ende der Sitzung posierten alle Anwesenden für Fotos und zeigten sich dabei von ihrer niedlichsten Seite. Außerdem verdeutlichen die Maskottchen, wie eine Entscheidung gefällt werden sollte, indem man sie miteinander diskutiert. Unterschiede im Aussehen spielen dabei keine Rolle, alle haben gemeinsam den Plan, Menschen glücklich zu machen.

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