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Kugelfische gelten als gefährliche Delikatesse

Megahouse stellt Sezier-Fugu für zukünftige Köche vor

Um einen japanischen Kugelfisch (Fugu) zubereiten zu dürfen, müssen ausgebildete Köche bei einem Meister seines Fach noch einmal zwei Jahre in die Lehre gehen. Denn Teile des Fisches sind extrem giftig.

Megahouse bringt ein Modell zum Sezieren auf den Markt, mit dem zukünftige Köche zu Hause probieren können, die giftigen Teile des Fugu zu entfernen. Zwar kann der Fisch in der Simulation nicht in kleine Scheiben geschnitten und zu leckerem Sashimi verarbeitet werden, aber auf einem kleinen Teller, kann man stolz alle giftige Teile präsentieren.

Modell für zukünftige Meister-Köche

Es gibt eine kleine Replik eines typischen Fugu-Schneidemessers, mit dem der Fisch geöffnet und seziert werden kann. Der komplette Fisch kann aber auch auf einem kleinen Ständer als Deko-Element präsentiert werden.

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Wie ein echter lizenzierter Fugu-Koch geht es bei dem Modell darum, die giftigen Organe aus dem Fisch zu entfernen. Im Modell sind diese Teile leuchtend Rot gehalten und zusätzlich mit einem Totenkopf markiert.

Übrig bleiben nur die hellen Teile, die zum Essen geeignet sind und anschließend zu verschiedenen Fugu-Gerichten, wie Sashimi oder Eintopf verarbeitet werden können. Die essbaren Teile werden auf verschiedenste Art und Weise weiterverarbeitet und anschließend gegrillt. Vor allem Hirezake, heißer Sake mit einer gegrillten Fufu-Flosse, gilt in Japan als echte Delikatesse.

Das Modell lässt sich bis ins Kleinste zerlegen, sodass alle Teile für die verschiedenen Varianten des Fisches geschnitten werden können. Wer alle giftigen Teile entfernt und den Fisch fachkundig zerlegt hat, kann sich über ein kleines Fugu-Seziermodell-Zertifikat freuen.

Schicker Fugu
Modell zum Hinstellen Bild: Megahouse

Fugu –  eine gifte Delikatesse

Zertifikat für Hobby-Köche
Modell-Zertifikat Bild: Megahouse

Torafugu, der Tiger-Kugelfisch, ist eine Fischart, die wegen ihres feinen Geschmacks und der außergewöhnlichen Textur äußerst beliebt ist und in Spezial-Restaurants genossen wird. Das Tetratoxin ist in seinen inneren Organen, den Augen und der Haut enthalten und wirkt beim Menschen toxisch. Deswegen dürfen nur speziell ausgebildete Köche den Fisch zubereiten.

Um eine solche Lizenz zu erhalten, muss man eine zweijährige Ausbildung absolvieren. Nur ein Bruchteil der Bewerber besteht allerdings nur den Aufnahme-Test für diese besondere Weiterbildung. Der Umgang mit den Fischen wird streng kontrolliert. So müssen die giftige Teile des Fugu in spezielle Behälter, die besonders verschlossen sind, entsorgt werden. Einige Köche sind bekannt dafür, ihren Gästen eine sehr kleine Menge der giftigen Leber zu servieren, was bei dem Kunden für einen Rausch sorgt, der aber schnell gefährlich werden kann und immer wieder Menschenleben kostet.

Megahouse

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