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Der Service soll sukzessiv ausgebaut werden

Metro Osaka will das Bezahlen mit Gesichtserkennung ermöglichen, selbst wenn man Maske trägt

Osaka wird Gastgeber der Weltausstellung Expo 2025 sein, die viele innovative Projekte in der Stadt angestoßen hat. Die Region arbeitet hart daran, sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Nachdem das Maskottchen bei vielen Menschen eher auf wenig Gegenliebe gestoßen war, sollen es nun neue Angebote richten. So soll es in den Bahnhöfen bald möglich sein, nur mit seinem Gesicht zu bezahlen, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

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Dank einer Zusammenarbeit mit den Gesichtserkennungsexperten von NEC wird es bald neue Geschäfte in den Metro-Stationen geben, die es den Fahrgästen erlauben, nur mit dem Scan ihres Gesichts zu bezahlen, selbst wenn sie wegen der Pandemie eine Maske tragen. Das I:Delight-System von NEC verspricht, sowohl das Gesicht als auch die Iris als Erkennungsmerkmale zu nutzen, sodass selbst mit einer Maske die Identität bestätigt werden kann.

Neuer Service in Osaka

Vom 11. April bis Ende des Monats wird es einen Pop-up-Store des Anbieters Opus im Bahnhof Umeda geben, in dem ein Pilotprojekt läuft. Der Laden bietet wechselnd verschiedene Lebensmittel an, die mit der neuen Technik gekauft werden können. Den Anfang machen Kuchen und Torten von Pie Queen, einem Spezialisten für Apfelkuchen aus Sapporo. In der nächsten Woche verkauft der Sandwich-Hersteller Momonoki aus Tokyo seine süßen Früchte-Kreationen in Osaka. Den Abschluss macht der Hersteller Kentauros aus Osaka, der die Regale mit seinen Pirozhki füllt.

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Passend zu den Angeboten wird es Personal vor Ort geben, das sich um die Kunden kümmert und auch bei der Bezahlung per Tablet helfen soll. Ein Blick in die Tablet-Kamera soll genügen, um seine Einkäufe mitnehmen zu können. Wenn das System, an dem aktuell noch abschließende Konfigurationen vorgenommen werden, planmäßig funktioniert, verkürzt es die Wartezeit erheblich.

Der Shop wird jeweils zwischen 11 und 21 Uhr geöffnet sein. Wer es nur außerhalb der Öffnungszeiten zum Bahnhof Umeda schafft, der kann an einem speziellen Automaten vor dem Geschäft ebenfalls auf das Angebot zugreifen. Auch dort kann die Bezahlung per Gesichtserkennung erfolgen.

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Die dort gewonnenen Daten werden nach Angaben des Anbieters genutzt, um herauszufinden, welche Produkte bei den verschiedenen Altersgruppen und Geschlechtern am besten ankommen. Eine KI soll die Daten nutzen, um das Angebot später anzupassen. Allerdings sollen keine persönlichen Informationen oder Daten gespeichert werden. Wenn die Analyse abschlossen ist, löscht das System alle Bilder wieder.

Shoppen in Osaka
Neues Einkaufs-Angebot Bild: Osaka Metro

Angebot soll ausgebaut werden

Um den Gesichtserkennung-Service nutzen zu können, müssen für die Anmeldung weder Name, Geburtstag noch Adresse oder andere persönliche Daten angegeben werden. Nur ein Foto des eigenen Gesichts ist erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online, es muss lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Überraschend ist jedoch, dass an dieser Stelle nach Alter und Geschlecht gefragt wird. Offenbar will sich der Nutzer nicht ausschließlich auf die KI verlassen, die die Gesichtsdaten auswertet.

Für die Bezahlung ist eine Kreditkarte erforderlich, allerdings sind auch Prepaid-Visa-Karten möglich, die ebenfalls die Weitergabe weiterer persönlicher Daten verhindern sollen. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das Geschäft Metro Opus Umeda eröffnet am 11. April in der Nähe des Nord-Tors der Metro-Station Umeda in Osaka.

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