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Ein Service wird offeriert, der bestimmt nicht zum Angebot gehört

Misslungene Englisch-Übersetzung aus Ibaraki sorgt für Spott im Netz

Viele Schilder in Japan sind mittlerweile auch mit englischen Übersetzungen vorhanden, da immer mehr ausländische Touristen das Land für sich entdecken. Dabei treten aber auch viele Fehler auf. Sogar große Unternehmen laufen immer wieder Gefahr, mit ihren Übersetzungen Botschaften zu senden, die so eigentlich nicht gedacht waren.

Diese sogenannten Engrish-Fehler sorgen im Netz immer wieder für Erheiterung, vor allem bei Muttersprachlern. Auch die japanische Hobby-Geschäftskette Joyful 2 muss sich online aktuell einigen Spott gefallen lassen. Im Eingangsbereich der Filiale in Tsuchiura (Präfektur Ibaraki) lädt eine sogenannte „Self-Sucking Corner“ dazu ein, Handlungen an sich vorzunehmen, die in der Öffentlichkeit absolut nichts zu suchen haben.

Kleiner Buchstaben-Fehler mit großer Wirkung

Allerdings ist die Filiale in Ibaraki nicht die Einzige, die mit unmoralischen Angeboten an den Kunden herantritt, auch in Inzai (Präfektur Chiba) wurde ein solches Schild von einem Twitter-Nutzer entdeckt. Selbstverständlich ist es eine vielversprechende Idee, ausländische Gäste anzusprechen, allerdings sorgte das englische Schild bei den Besuchern eher für Verwunderung.

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Selbst, wenn ein „Self-Sucking Corner“ die Bedeutung von „Joyful 2“ auf unerwartete Art und Weise hervorhebt, dürfte dies nicht im Sinne des Unternehmens sein, die Besucher in seinen Räumen zu sexuellen Handlungen aufzurufen, da dies im öffentlichen Raum in Japan sowieso verboten ist.

Wer dem Japanischen in Grundzügen mächtig ist, kann auf dem Schild lesen, dass der Bereich dafür gedacht ist, dass die Kunden ihre Einkäufe selbst einpacken können. Eine Unachtsamkeit bei einem Katakana und ein ungenauer Übersetzer führte dazu, dass aus dem japanischen Wort für „Sack“ das Wort „Saugen“ wurde, sodass man nicht mehr etwas selbst einsacken soll, sondern zu etwas ganz anderem aufgefordert wird.

Japan versucht mit englischen Schildern, ausländische BEsucher anzusprechen
Englisches Schild sorgt für Spott in Japan Bild: Twitter / @virtualslowking

Die Japaner und ihre Englischkenntnisse

Der Fehler erwies sich an dieser Stelle für so amüsant, dass das Schild schnell den Weg in die sozialen Netzwerke fand, wo die Menschen mit Spott nicht sparten. Viele raten den Unternehmen in Japan, einfach keine Schilder aufzustellen, deren Inhalt sie selbst nicht verstehen, um in Zukunft solche Blamagen zu vermeiden.

An dieser Stelle sieht man einmal mehr, welche große Wirkungen ein kleiner vertauschter Buchstabe haben kann. Engrish ist bereits seit Langem ein Problem in Japan und scheinbar ist man bis heute nicht in der Lage, entsprechende Übersetzungsangebote zur Verfügung zu stellen, die solche seltsamen, wenn auch amüsanten, Varianten verhindern.

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