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Mitfahrer-Service während Olympischer Spiele in Japan erlaubt

Mitfahrer-Taxis könnten sich als passende Lösung für den Mangel an Transportmöglichkeiten für Besucher während den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo erweisen.

Die Regierung beschloss am 7. März das Verbot von privaten Mitfahr-Services bundesweit aufzuheben. Premierminister Shinzo Abe erklärte auf der Sitzung des Rates für Investitionen in die Zukunft, dass Mitfahrer-Angebote eine gute Möglichkeit seien, zu günstigen Tarifen zu reisen. Abe wies das Verkehrsministerium an, einen konkreten Plan dafür aufzuarbeiten.

Für die Olympischen Spiele 2020 und andere Großveranstaltungen wird ein Anstieg der Besucherzahlen aus dem Ausland erwartet. Um einen möglichen Taxi-Mangel entgegenzuwirken, will die Regierung im Sommer eine Strategie vorstellen. Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus hat sich zum Ziel gesetzt, einen entsprechenden Plan noch im Geschäftsjahr 2019 umzusetzen.

Beförderungslizenz ist Bedingung

Der Rat der Regierung beschloss den Betrieb von Mitfahrer-Diensten in bestimmten Fahrzeugen im ganzen Land zu erlauben. Dieser Plan erlaubt es Taxi-Unternehmen auch andere Autos zu benutzen, allerdings dürfen weiterhin keine Privat-Fahrzeuge von Bürgern als Taxis geführt werden.

Bild: つるたま

Mitfahrer-Angebote wie sie in den USA via Uber möglich sind, bei denen Menschen ihr eigenes Auto als Taxi anbieten und dadurch Geld verdienen, bleiben in Japan allerdings weiterhin verboten. Über eine Smartphone-App sollen die neu geplanten Taxi-Fahrgemeinschaften mit potenziellen Passagieren zusammengebracht werden. Die Tarife liegen unter denen traditioneller Taxi-Unternehmen. Auch eine bargeldlose Bezahlung soll via die App möglich sein.

Es bleibt abzuwarten, wie diese Idee bei den Japanern ankommt, denn viele wollen nicht, dass Fremde wissen, wo sie wohnen oder machen sich Sorgen, wie es mit einem Fremden im Auto funktioniert. Obwohl Mitfahrer-Angebote in privaten Fahrzeugen grundsätzlich verboten sind, können Taxi-Betreiber in Japan Börsen betreiben, sobald sie eine Beförderungslizenz wie Busunternehmen haben. Für einen solchen Service sind jedoch Absprachen mit der Gemeinde und anderen Kontroll-Gremien nötig.

Ende März 2017 waren nach Angaben des Verkehrsministeriums rund 12.000 Mitfahrer-Zentralen in Betrieb, die allerdings vorrangig in dünn besiedelten ländlichen Gebieten betrieben wurden.

Quelle: The Asahi Shimbun

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