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Museum in Ishikawa veranstaltet große Katzen-Ausstellung mit über 279 Exponaten

Von wegen alles für die Katz

In der Präfektur Kanazawa haben Katzen ein ganzes Museum übernommen. Die Ausstellung „Lovely Cats“ im Prefectural Museum of Traditional Arts in Ishikawa zeigt insgesamt 279 Exponate, die sich mit den kleinen Samtpfoten befassen.

Besondere Blickfänger stellen dabei Werke aus dem hochwertigen Kutani-Porzellan dar. Auch einige Exponate, die mithilfe der Kimono-Färbetechnik im „Yuzen Kagen“-Stil hergestellt wurden, locken interessierte Betrachter.

Verschiedene Designer zeigen Katzen-Kunst

Große mit Seide bezogene Kissen zeigen Blumenkatzen, die die Besucher mit beeindruckenden Augen in Grün, Lila und Marineblau anschauen. Die „Silk Neko“ genannten Kissen stammten von der Künstlerin Mizue Moriuchi, die in der Tradition des „Kaga Yuzen“ arbeitet. Die Grundidee hinter der Technik geht davon aus, dass Tiere helfen, Menschen bei Therapien zu unterstützen. Mit Tiertherapien hat die Künstlerin bereits gute Erfolge erzielt. Katzen aus der Nachbarschaft von Moriuchi stellten gleichzeitig die Vorlage für die Katzenkissen dar.

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Die Künstlerin weiß, dass ihre Kissen keinen Ersatz für echte Haustiere darstellen. Sie hofft aber, dass sie Menschen helfen, die keine eigenen Tiere haben dürfen. Die Designerin schwärmt immer wieder von den unwiderstehlichen Augen der Samtpfoten. Moriuchi selbst zögert ebenfalls noch, sich eine eigene Katze anzuschaffen, weil sie fürchtet, dass diese sich nicht mit ihren Kunstwerken vertragen würde. Von anderen Kollegen hat sie bereits negative Geschichten gehört.

Katzen Kissen
hochwertige Katzen-Kissen Bild: Ishikawa Prefectural Museum of Traditional Arts

Auch die Kutani-Künstlerin Sanae Higashi beteiligt sich mit einer Kollektion „Neko Karakoro Glass“ an der Ausstellung. Dabei handelt es sich um Tassen in Katzenform, die mit Glocken und fischartigen Ornamenten aufwendig verziert wurden. Ebenfalls beteiligt sich ein regionaler Hersteller von Glücksbringern, die ebenfalls aus Kutani-Porzellan gemacht werden, an der Präsentation. Seine „Maneki Neko“ (Winke-Katzen) sind wiederum mit traditionellen Mustern in einer speziellen Maltechnik verziert.

In einer Ecke des Veranstaltungsortes sind zahllose Fotos zu sehen. Diese stellten die Vorlagen für die meisten Arbeiten der Künstler dar. Die Sprecherin des Museums ist besonders stolz, dass auch die Tiere hinter den Kunstwerken extra gezeigt und entsprechend gewürdigt werden.

AS

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