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HomeNachrichten aus JapanLifestyleNagomi Café in Akihabara huldigt Demon Slayer und der Taisho-Ära

Das Café ist im Stil der Taisho-Ära gestaltet

Nagomi Café in Akihabara huldigt Demon Slayer und der Taisho-Ära

„Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba“ ist in diesem Jahr der Publikums-Hit schlechthin. Der Film, der der einnahmenstärkste Movie des Jahres wird, basiert auf dem gleichnamigen Manga, der sich mittlerweile mehr als 120 Millionen Mal verkaufte. Der Manga gehört inzwischen zu den meistverkauften Titeln aller Zeiten.

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Die Geschichte von „Demon Slayer“ spielt in der Taisho-Ära (1912 – 1926). Wegen des Erfolges des Animes wird auch diese Zeit in Japan in romantisierter Form wiederbelebt. Inspiriert durch den Stil des Anime wurde in Akihabara ein neues Café eröffnet, das den Charme und die Kultur der damaligen Zeit ins heute transportiert. Das Nagomi Café ist ein Tee-Salon mit verschiedenen Sitzgelegenheiten, der im Stil der Taiso-Ära gehalten ist.

Taisho-Feeling so weit man sieht

Das Nagomi-Café versteht sich selbst als Studien-Café und bietet alles, was man braucht, um am Laptop zu arbeiten und zu studieren. Die Beleuchtung ist angemessen und leichte Musik hilft, sich zu entspannen. Die Regale enthalten alte englischsprachige Bücher und wurden so positioniert, um eine perfekte Lernatmosphäre zu kreieren.

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Vor der Corona-Pandemie war das Lokal ein Internet-Café. Im April musste das Café schließen und die Betreiber überlegten sich neue Möglichkeiten, wie die Räumlichkeiten genutzt werden könnten. Als es im November 2020 wiedereröffnete, war es eine Mischung aus Tokyo und London am Anfang des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist es eine Mischung aus Café und Hotel. Vorher gab es keinen offenen Bereich, sondern nur private Räume, nach dem Umbau wartet jetzt ein großer Café-Bereich auf Besucher.

Die Wände sind mit schönen Tapeten tapeziert und Lampen aus der Taisho-Ära und Chesterfield-Sofas kreieren eine Atmosphäre, die Japan und England kombinieren. Viele weitere Verzierungen aus der Taisho-Zeit sorgen für ein besonderes Flair, was die Besucher sehr zu schätzen wissen. Auch im Café-Bereich sind englische Bücher-Regale und Möbel aufgestellt, die an die viktorianische Zeit erinnern. Auch ein Teil des Geschirrs wurde ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich importiert.

Manga-Bibliothek, natürlich mit Demon Slayer

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Hinter dem Café-Bereich befindet sich eine Bibliothek, die etwa 10.000 Manga-Bände enthält, in denen die Kunden kostenlos stöbern und schmökern können. Dafür stehen kleine Lesesäle zur Verfügung. Die Bibliothek enthält die beliebtesten Manga-Reihen der letzten Jahren, natürlich auch „Demon Slayer“. Zusätzlich wird eine kleine sorgfältig ausgewählte Sammlung von Bändern aus der Taisho-Zeit ebenfalls bereitgehalten.

Demon Slayer - Kimetsu no Yaiba
Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Bild: SHUEISHA Inc.

Insgesamt verfügt das Nagomi Café über 40 private Räume, die für jeweils eine bis drei Personen ausgelegt sind. Sie können für bis zu 24 Stunden gemietet werden. Eine Stunde kostet 700 Yen (5,60 Euro), ein Tag kostet 5.000 Yen (circa 40 Euro). Jedes der Lesezimmer ist außerdem mit einer eigenen Café-Maschine ausgestattet. In einer zentralen Küche kann man sich Curry-Reis oder kleine Snacks selbst machen. Sogar eine Dusche kann für 600 Yen (4,80 Euro) für eine halbe Stunde genutzt werden.

Lese-Kabinen zum Entspannen
Rückzugsorte Bild: Nagomi Café Akihabara

Im vorderen Bereich können Kunden im offiziellen Iwashita New Ginger Museum Shop kleine Geschenke und Souvenirs kaufen. Seitens des Cafés wurde bereits bestätigt, dass man in naher Zukunft auch Iwashite Ginger-Gerichte anbieten möchte. Das Nagomi Café ist sowohl für „Demon Slayer“-Fans, aber auch alle andere Interessierten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet.

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