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Nintendo gewinnt erneut gegen „Real Life Mario Kart“-Unternehmen

Erneuter Sieg vor Gericht für Nintendo

Der Gokart-Verleih MariCart kam zu internationaler Bekanntheit, weil er seinen Nutzern den Traum vom realen Mario Kart fahren erfüllte. Verkleidet als Charaktere aus der Spiele-Reihe konnten sie durch die Straßen Tokyos brausen.

Das Konzept hätte viel Geld in die Kassen des Verleihs gespült, wäre da nicht das Problem, dass MariCar seine Aktion ohne die Zustimmung von Nintendo ins Leben gerufen hatte. Der Spieler-Hersteller reichte umgehend Klage gegen die Mario-Gokarts ein und forderte die Einstellung der Vermietung der entsprechend gestalteten Fahrzeuge. Auch die Kostüme durften nicht mehr weitergegeben werden.

Dies veranlasste MariCart dazu, seinen Mario-Verleih in Mari Mobility umzubenennen. Aber auch das reichte Nintendo nicht, weswegen das Unternehmen erneut Klage einreichte und vom Gokart-Verleih Schadensersatz in Höhe von 10 Millionen Yen (82.300 Euro) forderte.

Mari Mobility weigerte sich, den Schadensersatz zu zahlen. Deswegen entschied Nintendo, das oberste Gericht Japans in Fragen des Urheberrechts anzurufen. Am 30. Mai erließ der Generalstaatsanwalt ein Zwischenurteil, das Mari Mobility wegen Urheberrechtsverletzung für schuldig erklärte.

Derzeit laufen weitere Gerichtsverfahren, um die Höhe des Schadens, der Nintendo wegen der widerrechtlichen Verwendung der Mario Kart Fahrzeuge entstanden ist, zu bestimmen. Der Gesamtschaden könnte sogar höher liegen als die bisher veranschlagten 10 Millionen Yen. Nintendo erklärte gleichzeitig, weiterhin alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sein geistiges Eigentum zu schützen.

Die japanische Online-Community stellt sich eindeutig auf die Seite der Mario-Väter. Viele haben kein Verständnis für das Verhalten von MariCart und hoffen auf eine baldige Einstellung des Verleihs. Dementsprechend dürften die Straßen von Tokyo bald nicht mehr für Mario, Luigi und ihre Freunde freigegeben sein.

Quelle: Automaton

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