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Wer sein Gesicht online zeigt, hilft kleine Leben zu bereichern

Online-Aktion soll gefleckte Gartenaale im Sumida Aquarium retten

Die Tiere im Sumida Aquarium beginnen die Menschen zu vergessen, da aufgrund der Corona-Pandemie das Gebäude bis auf Weiteres geschlossen ist. Die Tiere sehen nur noch ihre Pfleger. Gerade die gefleckten Gartenaale reagieren schon jetzt sehr scheu auf die Menschen.

Gefleckte Gartenaale sind von Natur aus äußerst zerbrechlich und gelten als sehr wachsame Lebewesen, die dazu neigen, sich im Sand zu verstecken. Circa 300 dieser Aale leben im Sumida Aquarium in einem Becken. Da die Tiere es bisher gewohnt waren, von Menschen beobachtet zu werden, reagierten sie kaum noch darauf. Seit der Schließung des Aquariums am ersten März 2020 hat sich das Verhalten der Tierchen aber sehr verändert.

Tiere vergessen Menschen

Anscheinend haben die Tiere die Menschen schon vergessen, denn sie verstecken sich fluchtartig, selbst wenn sich nur ihre Pfleger nähern. Da sich die Tiere kaum noch zeigen, wird es für die Mitarbeiter schwierig, zu schauen, ob es ihnen gut geht. Ein Wechsel der Umgebung würde für die Aale einen großen Stress bedeuten.

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Darum hat das Aquarium das „Spotted Garden Eel Face Reveal Festival“ ins Leben gerufen. Menschen sollen per Video-Anruf ihre Gesichter den Aalen zeigen, damit diese die Menschen nicht vergessen und ihre Scheu wieder verlieren.

Die Menschen sollen per Video-Chat über das Handy oder ihren Laptop mit den gefleckten Gartenaalen in Kontakt treten. Das Aquarium versucht jeden Tag zwei Video-Anrufe mit verschiedenen Teilnehmern möglich zu machen, sodass die Aale sich wieder aus dem Sand hinaustrauen.

Aquarium bittet um Mithilfe

Es ist das erste Mal, dass das Sumida Aquarium ein solches Projekt durchführt und die Erfolgschancen sind nicht garantiert. Eine erste Versuchsrunde soll zwischen dem dritten und fünften Mai stattfinden und jeweils um 10:30 Uhr und 14:00 Uhr durchgeführt werden.

Jeder, der Face Time verwenden kann, ist aufgerufen sich an der Aktion zu beteiligen. Ein Bildschirm wird live vor dem Becken der gefleckten Gartenaale platziert. Die Teilnehmer sollen den Tieren ihre Gesichter zeigen, lautes Reden ist allerdings strengstens verboten.

Jeder Video-Anruf soll circa fünf Minuten dauern, sodass möglichst viele Menschen die Gelegenheit erhalten, sich zu zeigen. Allerdings übernimmt das Aquarium keine Garantie dafür, dass sich die Aale auch zeigen.

SA

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