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Pokéfuta mit Monstern der ersten Generation zieren die Abdeckungen

Pokémon-Gullydeckel kommen nach Tokyo

Im Dezember 2018 wurden die ersten Pokémon-Gullydeckel in der Präfektur Kagoshima auf der Insel Kyushu installiert. Seitdem haben die Pokéfuta, wie die Gully-Abdeckungen genannt werden, ihren Weg in weite Teile Japans gefunden.

Insgesamt acht Präfekturen haben ihre Gullys bereits monsterhaft verschönert. Tokyo war bisher eine der Großstädte, die sich dem Pocket Monster-Trent für die Straße noch nicht angeschlossen haben. Jetzt zieht die japanische Hauptstadt nach und lässt insgesamt sechs neue Pokéfuta installieren.

Kanto-Pokémon sind Zuhause angekommen

Kanto-Pokémon wieder zuhause
Kanto-Pokédex für Tokyo vorgesehen Bild: Pokémon Company

Bisher konzentrierten sich die verschiedenen Präfekturen meist auf ein Pokémon, das sie in mehreren Szenen darstellten, Tokyo entschied sich für eine größere Bandbreite an Monsterchen. Die Pokéfuta-Darstellungen entstammen aber alle dem Pokédex der Kanto-Region, der die erste Generation Pokémon enthielt. Diese Wahl erweist sich auch als soweit passend, dass Kanto auch der Name der Region rund um Tokyo ist.

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Diese neuen Pokémon-Gullydeckel sind auch die ersten, in denen Menschen mit zu sehen sind. Ob es sich dabei um zufällige Passanten, die im Park chillen oder einfach so vorbeikamen, oder echte Trainer handelt, ließen die Designer offen.

Die neuen offiziellen Gullydeckel wurden in einer öffentlichen Zeremonie am 12. August in Anwesenheit des Bürgermeisters von Machida, Joichi Ishizaka, eingebaut und vorgestellt. Dieser erklärte, er sei sehr glücklich über die neuen Kunstwerke auf den Straßen, die von der Pokémon Company gespendet wurden.

Pokémon in Tokyo angekommen
Standorte der neuen Gullydeckel Bild: Pokémon Company

Besondere Gullydeckel überall in Japan zu finden

Mit den sechs neuen Deckeln erhöht sich die Zahl der überall in Japan installierten Gully-Abdeckungen auf insgesamt 103. Neben Tokyo sind diese in Fukushima, Hokkaido, Iwate, Kagawa, Kagoshima, Kanagawa, Miyazaki und Tottori zu finden.

Während die Anzahl an Pokéfuta mittlerweile so groß ist, dass man denken könnte, es gäbe keine anderen Anime, die sich als Vorlage für solche anbieten, wird man in Nagano eines Besseren belehrt, denn dort zieren aufwendig umgesetzte Charaktere aus „Fist of the North Star“ die Gullydeckel auf den Straßen. Auch „Love Live!“-Abdeckungen gab es bereits, wobei diese bald wieder abgenommen wurde, da Diebe diese zu gern mitgehen ließen.

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