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HomeNachrichten aus JapanLifestyleReale Doraemon-Tür in Aomori geht viral

Die Tür ins „Irgendwo“ wurde als Kunstwerk nachgebaut

Reale Doraemon-Tür in Aomori geht viral

Die Roboter-Katze Doraemon ist in Japan ein stetiger Begleiter für Kinder, die sich aufmachen die Welt zu entdecken. Große und kleine Fans lassen sich immer wieder von den verschiedenen Kooperationen begeistern.

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In der Stadt Hirakawa (Präfektur Aomori) entstand ein Kunst-Projekt, das sich ebenfalls von der beliebten Reihe inspirieren ließ. Das „Dokodemo-Door“ („Irgendwo-Tür“) sieht aus, wie ihr Pendant in der Anime- und Manga-Reihe. Durch diese Tür reisen Doraemon und sein Freund Nobita in andere Zeiten und erleben verschiedene Abenteuer. Die Tür in Hirakawa hat den Weg ins Netz gefunden, wo sie für einiges an Aufsehen sorgte.

Neue Attraktion für Aomori

Das Gadget aus der Manga-Serie, das den Benutzer überall hinbringt, wurde im Saruka-Park nachgebaut. Ein ähnliches Projekt gab es zwar schon vorher in der Stadt, allerdings erhielt es nicht viel Aufmerksamkeit. Die Stadtverwaltung ist jetzt umso erfreuter, dass das Projekt online so gut ankommt, schließlich hilft es gleichzeitig, Hirakawa bekannter zu machen.

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Die Installation ist etwa zwei Meter hoch und einen Meter breit. Eine ursprüngliche Version der Tür war rosa, genauso wie das Bauwerk auch im Anime beschrieben wurde. Für die neue Tür entschied man sich jedoch für eine gelbe Gestaltung mit einer roten Schleife. Dieses Design wurde im Manga von Dorami, der Schwester von Doraemon vorgezogen.

Der Touristik-Verband von Hirakawa, Hirakawashi Kanko Kyokai, dessen Büro sich im Saruka-Parks befindet, war Anfang Oktober auf das Kunst-Projekt aufmerksam geworden. Bereits damals fiel dem Verband auf, dass vermehrt Besucher in die Stadt kamen, um die Doraemon-Attraktion zu sehen. Vor allem viele weitere Anfragen aus Japan belegen, wie interessiert die Menschen an dem Kunstwerk sind.

Doraemon ist und bleibt ein Erfolgsgarant

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Die Stadtverwaltung erklärte, dass es zwar eine Mitteilung und auch eine Genehmigung für die Ausstellung des Objektes im Park gab. Damals wurden weder weitere Details noch der genaue Zweck der Installation hinterfragt.

Deswegen war man umso überraschter, als sich schnell im Umkreis die Nachricht verbreitete, dass es ein „Anywhere Door“ im Saruka-Park geben soll. Viele Menschen, die mit der blauen Katze groß geworden sind, kamen, um Bilder zu machen. Die ersten Besucher kamen auch in Begleitung ihrer Kinder, die genauso begeistert waren.

Obwohl die Geschichte von „Doraemon“ vor mehr als 50 Jahren das erste Mal erschien, sorgte die Pandemie in Japan dafür, dass sie bei Kindern wieder beliebter wurde. Der Verlag Shogakukan veröffentlicht die Reihe bis heute in Japan und konnte feststellen, dass die Pandemie die Verkaufszahlen schlagartig in die Höhe schießen ließ. Das erklärt zum Teil, warum das Kunst-Projekt heute online so stark besprochen wird.

erste Doraemon-Geschichte
Doraemon-Sonderband Bild: Shogakukan / Fujiko-Pro
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