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Die Stimmung verzaubert Betrachter überall auf der Welt

Sakura-Wolken aus Nara gehen online viral

Die meisten Menschen denken bei der Erwähnung der Präfektur Nara vor allem an die berühmten Hirsche, die in der gleichnamigen Hauptstadt leben und jedes Jahr zahlreiche Touristen in die Region locken. Allerdings hat die Präfektur wesentlich mehr zu bieten. Zum Beispiel malerische Berge, in denen sich bei passenden klimatischen Bedingungen Unkai (Wolkenmeere) bewundern lassen.

Wolkenmeere sind ein beeindruckendes Naturphänomen, das entsteht, wenn Passatwinde Wolken gegen Berghänge drücken. Schaut man von Oben auf das Panorama entsteht der Eindruck, als stünde man am Rande eines schaumigen Meeres. Normalerweise entstehen solche horizontalen Ansammlungen von Wolken in einer Höhe zwischen 500 und 1.500 Metern.

Nara bietet mehr als nur Hirsche

Hält man dieses Phänomen dann noch zur richtigen Zeit fest, sieht es so aus, als würden sich Berggipfel ihre Köpfe aus dem Wolkenmeer erheben. Ein japanischer Fotograf, der auch auf Twitter sehr aktiv ist, entschloss sich die Kirschblüten auf dem Berg Yoshino in Nara festzuhalten.

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Anschließend veröffentlichte er seine Fotos auf Twitter, die sofort Menschen weit über die Grenzen Naras hinaus begeisterten und ihrem Schöpfer viele positive Kommentare einbrachten. Viele sind deswegen von den Schnappschüssen so begeistert, weil sie direkt aus einer anderen Welt zu kommen scheinen.

Der Berg Yoshino gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist allein deswegen für viele Touristen schon einen Besuch wert. Die Frühlingsbilder, die einer Traumwelt entsprungen sein könnten, steigern für viele Betrachter noch die Einzigartigkeit der dort herrschenden Atmosphäre und die pinken Sakura-Bäume geben der Szene noch den richtigen Rahmen.

Ebenfalls wirken die Kirschbäume, als wenn sie aus dem stürmischen Wolkenmeer herauswachsen. Der Anblick blühender Kirschbäume reicht in der Regel schon aus, um die Menschen überall auf der Welt zu begeistern, befinden sie sich noch in einem entsprechenden Ambiente sorgen sie für Eindrücke, die in Erinnerung bleiben.

Ein Bild aus Nara geht um die Welt
Berg Yoshino in Nara Bild: Twitter / @wasabitool

Netz feiert außergewöhnliche Arbeit

Die Beleuchtung, die von der Stadt ausgeht, die inmitten der Berge für eine kleine Lichtinsel sorgt, macht das Unkai, das sie umgibt noch eindrucksvoller. Teilweise wirken die Bilder, als hätte ein besonderes fantasievoller Künstler sie von Hand gemalt, wobei die dunklen Berge dafür sorgen, dass die hellen Kirschbäume noch mehr leuchten.

Die Ehrfurcht-erzeugende Stimmung, die der japanische Fotograf festhalten konnte, sorgt dafür, dass die Menschen sich in den Kommentaren mit Lob überschlagen. Allein die Tatsache, ein Unkai passend festzuhalten, ist schon eine Herausforderung, es in diesem Ambiente und mit dieser besonderen Stimmung zu tun, erfordert neben Geduld auch viel Gefühl für das richtige Timing. Der Künstler selbst erklärte, dass das Wetter an diesem Tag eigentlich ziemlich schlecht war und er umso glücklicher ist, zumindest diese vier magischen Bilder für die Nachwelt festhalten zu können.

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