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Starker Schnee an Japans nordwestlicher Küste

Eine ganze Menge Schnee fiel in einem großen Gebiet an der japanischen Küste. Sowohl im Nordwesten als auch in Zentral- und Ostjapan schneite es von Dienstag bis in die Morgenstunden des folgenden Tages. Nach den Schneefällen warnt die Wetteragentur nun vor starken Winden.

In der Niigata-Präfektur maßen Experten bis zu 65 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden bis Mittwoch Morgen. In Nagano waren es 55 Zentimeter. Auch in der Nähe von Tokyo, in Kumagaya (Saitama) fiel der erste Schnee des Jahres. Dieses Ereignis fand 11 Tage später als gewöhnlich, aber noch immer 13 Tage eher als letztes Jahr statt. Doch trotz der winterlichen Temperaturen sorgt die trockene Luft in Kombination mit starken Winden weiterhin für Gefahr. Japans Wetteragentur warnt vor Brandgefahr an der pazifischen Küste.

Der Schnee sorgt für Veränderungen der Wettervorhersagen

Nach den aktuellen Ereignissen beschloss die Agentur außerdem, ihre Vorhersagen von der aktuellen Länge von zwei Tagen auf drei zu Verlängern. Auf diese Weise wollen sie es der Öffentlichkeit ermöglichen, sich früher und besser auf plötzliche Wetterumschwünge vorzubereiten. Vor allem bei plötzlichem Schnee ist dies besonders wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Daher möchte die Wetteragentur zusätzlich ab dem Fiskaljahr 2021 ihre stündlichen Vorhersagen verbessern. Diese sollen bis zu sechs Stunden in die Zukunft zuverlässige Informationen bereitstellen. Ermöglicht ist eine solche Vorhersage durch einen neuen Supercomputer, der im vergangenen Juli zum ersten Mal präsentiert wurde.

Ein Angestellter der Wetteragentur erklärte, warum ihnen die verbesserten Vorhersagen so wichtig sind. Mit der erweiterten Spanne könnten die Menschen besser und einfacher die erwartete Menge Neuschnee abschätzen. Dadurch könnten sie dann zum Beispiel ihre Reisepläne anpassen oder einen Umweg über eine sicherere Strecke nehmen. Auf diese Weise könnten einige Unfälle verhindert werden. Im vergangenen Jahr sorgte der viele Schnee sogar in Tokyo dafür, dass der Transport und die öffentlichen Geschäfte dort gestört waren. Diese Probleme traten schon nach einer geringeren Menge von 23 Zentimetern Neuschnee auf. Im darauf folgenden Monat steckten rund 1.500 Fahrzeuge auf einer Hauptstraße in der Fukui-Präfektur aufgrund von heftigem Schnee fest.

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