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Tödlicher Unfall in japanischem Vergnügungspark wahrscheinlich Fehler eines Angestellten

Ein fehlendes Sicherungsseil sorgte für den folgenreichen Absturz

Der Vergnügungspark in Nasu, nördlich von Tokyo, gab vor wenigen Tagen bekannt, dass bei einem Unfall ein 51-jähriger Mann starb. Er stürzte von einer Boulder-Attraktion, weil ein Angestellter des Parks vergaß, das Opfer entsprechend zu sichern.

Die Präfektur-Polizei von Tochigi untersuchte den Unfallort und fand dabei heraus, dass ein Mitarbeiter des Nasu Highland Vergnügungsparks vergaß, ein Sicherungsseil am Klettergeschirr des späteren Opfers Kazunori Yokoo zu befestigen. Der Unfall selbst fand am fünften August statt. Mittlerweile richteten viele Besucher Forderungen an den Park, die Sicherungsmaßnahmen noch einmal zu überprüfen und zu verschärfen.

Nach Angaben des Parks wurde die betreffende Attraktion „Noborugma“ im März 2018 eröffnet. Aufgrund der Absturzgefahr müssen Benutzer vorher eine schriftliche Einwilligung abgeben sowie einen Helm und einen Sicherheitsgurt tragen. An diesem muss von einem Mitarbeiter des Vergnügungsparks eine Sicherungsleine befestigt werden.

Vergnügungspark überprüft Sicherheitskonzept

Andere Menschen in der Nähe erklärte, dass Yokoo zwar einen Helm getragen habe, aber keine Sicherungsleine zu sehen war. Der Mann stammte aus der Präfektur-Hauptstadt Sagamihara, südlich von Tokyo, und machte in Nasu offensichtlich Urlaub mit seiner Familie.

Einen Tag nach dem Unfall veröffentlichte der Vergnügungspark eine Erklärung, in der er verspricht, die polizeilichen Ermittlungen uneingeschränkt zu unterstützen. Der Nasu Highland Park versprach einen Sicherheitsausschuss einzurichten, der die Unfallursache untersucht und weitere sicherheitsrelevante Fragen erörtert. Der Betrieb von „Noborungma“ wird solange ausgesetzt, bis alle Sicherungsmaßnahmen für eine Wiedereröffnung getroffen sind.

Alle weiteren Attraktionen waren direkt am Folgetag nach einer Erlaubnis der Betriebsleitung und Notfallmaßnahmen durch die Mitarbeiter wieder nutzbar. In einem anderen Fall aus dem Jahr 2015 verletzte sich ein Mann, der ebenfalls den Park besuchte, durch ein herabfallendes Eisenteil einer Achterbahn am Kopf.

Quelle: Mainichi

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