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Unsere Bentobox – mit Dashimaki Tamago

Als Teil unserer Bentoecke möchten wir euch regelmäßig Fotos der fertigen Bentos aus unserem Alltag zeigen und euch auch erklären, wie diese zusammengestellt sind. Vielleicht ist ja die ein oder andere Idee für euch mit dabei?

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Bei Boxen die wir zur Arbeit mitnehmen, muss es manchmal morgens einfach schnell gehen, natürlich soll es aber dabei noch immer ausgewogen und abwechslungsreich sein.
Für mich bedeutet das, dass ich mindestens 3 kleine unterschiedliche Gerichte plus Salat, Reis und etwas Deko (Tomaten, Gurken, Obst..) in die Bentobox packe.
Einige Gerichte bereite ich deshalb vor und friere sie ein.

Japanische Mini-Frikadellen „ミニハンバーグ“ (z.B. nach unserem Rezept) lassen sich zum Beispiel super auf Vorrat herstellen und in kleinen Portionen einfrieren, so muss man sie nur noch schnell erhitzen und -wenn man mag- eine Soße dazu geben, die mit dem restlichen Bento harmoniert.
Ich habe daher die kleinen „hanba-gu“ mit ein wenig Sojasoße, Mirin und Ingwer angebraten.

Das Rezept für Dashimaki Tamago (Eierrollen mit Dashi) haben wir euch letzte Woche vorgestellt – in diesem Bento habe ich es mit weniger Flüssigkeit gemacht, also nur 2 EL Wasser statt 4 EL. Dadurch sind die Eierrollen etwas fluffiger als die klassischen Tamagoyaki, aber fester als „volle“ Dashimaki Tamago. Da die Frikadellen recht fest sind, war es mir wichtig eine leichtere Textur zum Ausgleich in der Bentobox zu haben.

Die dritte Kleinigkeit in der Box ist „Ingen no Goma-ae“ – Grüne Bohnen mit Sesam (Rezept folgt in Kürze). Mild gerösteter und gemahlener Sesam gibt nochmal eine ganz andere Geschmacksrichtung im Bento. Die Eierrollen sind eher auf der süßen Seite, die Frikadellen salzig und der Sesam ergänzt mit einer süß-salzig-nussigen Mischung.

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Als Deko, zum Lücken füllen und zum Trennen der einzelnen Gerichte habe ich Salat genutzt. Normalerweise nehme ich dafür gerne Lollo Bianco, da es einfach optisch auch eine Menge her macht, aber ganz normaler Schnittsalat geht natürlich auch. Als Farbtupfer habe ich noch eine Minitomate an die Seite gesteckt und etwas Furikake (klein gemahlene Gewürzmischung) über dem Reis verteilt.

Alles in allem habe ich für das Bento ca. 15 Minuten gebraucht. Den Reis hatte ich am Vorabend schon gewaschen und den Reiskocher per Timer so eingestellt, dass der Reis zum Frühstück fertig war – das spart morgens ein paar Minuten ein.
Hätte ich die Frikadellen frisch gemacht, hätte ich wahrscheinlich ca. 30 Minuten für das Bento gebraucht.

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