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Vampire Café bereitet sich auf „Bloody Halloween“ vor

Süßes, sonst gibt´s Blut

Versteckt in einer Seitenstraße im Tokyoter Stadtteil Ginza liegt das Vampire Café, ein ungewöhnlicher Ort, um Kaffee oder Tee zu genießen. Das Lokal bietet nicht nur gruseliges Dekor, sondern auch eine elegante Mischung aus französischen und italienischen Leckereien.

Für das erste Halloween der Reiwa-Ära plant das Vampire Café eine besondere Veranstaltung. Das ohnehin schon gruselige Ambiente wird durch spezielle Tränke, inspiriert von den neuesten Trends, erweitert. Außerdem erwartet die Gäste ein Halloween-Menü, in Zusammenarbeit mit dem Gothic-Lolita-Label Moi-même-Moitié. Das Label feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Die treibende Kraft war und ist Mana, die ehemalige Gitarristin von Malic Mizer und Frontfrau von Moi dix Mois.

Blutige Halloween-Angebote

Das diesjährige Halloween-Menü im Vampire Café bietet für jeden Geschmack die richtige Leckerei. Ein blutiger Zombie Bubble Tea für 1.080 Yen (9,20 Euro) kombiniert den weiterhin sehr beliebten Bubble Tea mit Bananensaft, Schokoladen-Sirup und Cassis Likör, der für die blutige Note sorgt. Abgerundet wird das Grusel-Vergnügen durch einen Cookie in Form eines Fingers.  Eine alkoholfreie Variante ist ebenfalls für 980 Yen (8,40 Euro) erhältlich.

Wer es zu Halloween stilecht mag, sollte zum Magical Pumpkin Witch Cocktail greifen, der ebenfalls 1.080 Yen kostet. Das eingearbeitete Kürbis-Gewürz ist süß, aber auch nicht zu süß. Hier heißt es aufpassen, bevor man in den Bann der Kürbishexe gezogen wird.

Ein ewiges Halloween-Angebot vom Vampire Café ist der Kuroneko Cocktail für 980 Yen. Die dargestellte Katze schaut aus geheimnisvollen Augen in die Welt, während der Gast eine Mischung aus Trauben- und Blutorangensaft genießt.

Spezielles Halloween Moi-même-Moitié Kooperationsmenü

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Moi-même-Moitié bietet das Vampire Café seit März 2019 ein Kooperationsmenü, bestehend aus 20 Gerichten. Jetzt wird dieses Angebot an die kommende Halloween-Saison angeglichen.

Das Hauptgericht dieser speziellen Karte trägt den Titel „Akai tsuki to bara no hanayome-tachi no utsukushiki bohyō: nasu to Bolognese no lasagna creamy zukka sauce“ (Schöner Grabstein der Rosenbräute unter dem Purpurmond: Aubergine und Bolognese Lasagne). Die Mischung aus Aubergine, Kürbis und saisonalem Gemüse kostet 1.560 Yen (13,20 Euro). Die Präsentation erinnert an einen gotischen Aufbau.

Als Dessert offeriert das Vampire Café „Hakua ni tatazumu aobara to kirameku kojō no bōrei: blueberry to white chocolate no shortcake“, was übersetzt so viel heißt wie: Eine blaue Rose schwebt über einem weißen Felsen und trifft auf einen Geist in einem glitzernden alten Schloss. Der Mürbeteig-Kuchen mit Blaubeeren und weißer Schokolade kostet 2.020 Yen (17,10 Euro). Das Dekor ist das Abbild von einem Moi-même-Moitié-Anhänger.

Außergewöhnliche Cocktails

Der Cocktail der Kooperation trägt den Namen „Kohaku ni nemuru chizome no Jumièges“ (Blutbefleckte Blüten, die in Bernstein ruhen) und kostet 1.280 Yen (10,80 Euro). Die Basis sind Whiskey und Orangensaft, in denen Rosenblüten schwimmen. Um den Genuss perfekt zu machen, muss man noch eine ordentliche Portion Portwein dazugeben. Durch die Mischung der Farben erhält der Cocktail noch ein weiteres Highlight.

Selbstverständlich gibt es auch ein alkoholfreies Getränk. „Akane-iro no zetsubō to tasogare no Romanesque“ (Wütende rote Verzweiflung gegen Dämmerung-Romantik) kostet 980 Yen (8,30 Euro) und besteht aus Mango- und Orangensaft, dekoriert mit blauen Rosen und mit gelbem Kürbissaft abgeschmeckt.

Halloween Cocktail
Bild: Vampire Café

Das Vampire Café präsentiert sich

Wer das Vampire Café betritt, vergisst schnell, dass er sich in Tokyo befindet. Samtweicher Teppich, verziert mit tiefroten Applikationen erwartet die Besucher und führt direkt in einen Raum, in dem ein Sarg steht. Dieses Zimmer stellt gleichzeitig den zentralen Punkt im Café dar. An der Decke flattern Fledermäuse zwischen großen Kronleuchtern umher. Insgesamt verfügt das Café über 81 Plätze, die sich auf verschiedene Räume verteilen.

Der Altar des Heiligen Georg ist der VIP-Bereich, der durch Vorhänge in verschiedene intime Räume aufgeteilt werden kann. Insgesamt können sich Gruppen von drei bis sechs Personen dort einfinden.

Die Kammer der Opfer besteht aus kleinen Nischen, die perfekt für Paare geeignet sind. Durch dicke rote Samtvorhänge wird ein Maximum an Intimität erreicht. Der „Shikkoku Gishiki no Ma“–Raum begeistert mit schwarzen Wänden und einer tiefen Finsternis. In dem dunklen Raum lassen sich Nacht-Partys für bis zu 20 Personen ausrichten.

Das Halloween-Menü wird vom 1. September bis zum 31. Oktober gereicht. Gleichzeitig können die Besucher limitierte Merchandise-Artikel von Moi-même-Moitié käuflich erwerben, natürlich nur solange der Vorrat reicht.

Quelle: Vampire Café

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