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Verborgene Schätze werden in Kyoto ausgestellt

In diesem Frühjahr öffnen insgesamt 19 Tempel und Schreine in und um Kyoto ihre Tore und zeigen seltene buddhistische Statuen und Gemälde. Zu den Dingen, die man sich ansehen kann, gehört auch ein gigantischer Drache, den bisher nur wenige Menschen gesehen haben.

Die Idee stammt von dem Verein zur Erhaltung des Kulturerbes von Kyoto. Die Mitarbeiter des Vereins übernahmen auch die Organisation der Veranstaltung, die die bisher versteckten Schätze der Region einem breiten Publikum präsentieren soll.

Offizieller Start ist am 23. Januar, dem Jahrestag des Wiederaufbaus in der Meiji-Zeit und dem Beginn des Boshin-Bürgerkrieges (1868/69). Die verschiedenen Standorte sind bis zum 27. April beziehungsweise dem 6. Mai für die Besucher geöffnet.

Um die geschichtlichen Ereignisse entsprechend zu würdigen, gehören auch Gegenstände, die mit ihnen in Verbindung stehen, zu den ausgestellten Exponaten. So kann man zum Beispel militärische Uniformen und historische Waffen bewundern.

Aber auch verschiedene antike buddhistische Statuen und Fusuma (Schiebetüren) mit aufwendigen Gemälden legendärer japanischer Künstler buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher. Zu den außergewöhnlichsten Objekten, die der Öffentlichkeit präsentiert werden, gehört ein riesiges Tor, das im Konkai-Komyoji-Tempel gezeigt wird.

Kyoto Tempel
Bild: Japan Photo

Der Tempel diente dem Kriegerfürsten Matsudaira Katamori als Hauptquartier. Der legendäre Feldherr zog in den letzten Jahren der Samurai-Ära gegen die Feinde des Tokugawa-Shogunats zu Felde. Katamori herrschte über das Lehensgebiet Aizu und war für seine unverbrüchliche Treue Tokugawa gegenüber in ganz Japan bekannt.

Die Decke des Torgebäudes ist ebenfalls ein echter Hingucker, denn dort prangt ein Bild mit dem Namen „Banryu-zu“, das einen kolossalen Drachen zeigt. Aber auch staatliche anerkannte Nationalschätze und verschiedene bedeutende Kulturgüter gehören zu den Exponaten.

Die Ausstellung findet an Orten wie dem Kamigamojinja-Schrein, dem Shimogamojinja-Schrein, dem Ohojo-, Kohojo- und Hojo-Garten des Chionin-Tempels und der fünfstöckigen Pagode des Toji-Tempels in Kyoto statt. Aber auch der Iwashimizu Hachimangu-Schrein in Yawata (Präfektur Kyoto) wird seine Tore öffnen.

Die Eintrittspreise liegen zwischen 800 Yen (6 Euro) für Erwachsene und 400 Yen (3 Euro) für die Schüler pro Ausstellungsort. Die genauen Preise können jedoch variieren und die Einnahmen werden komplett zur Erhaltung und Restaurierung der Kulturgüter verwendet.

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