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Viele japanische Jungen träumen von einer Karriere als YouTuber, Videospielentwickler oder E-Sportler

Mädchen und Jungen wollen gerne ins Rampenlicht

Schon in jungen Jahren träumen Kinder davon, mit was sie als Erwachsene Geld verdienen wollen. Eine Umfrage befasste sich nun kürzlich mit den Berufswünschen von jungen Japanern und Japanerinnen in Schule. Erneut zeigte sich dabei, dass die Vorstellungen bei den Mädchen und Jungs ziemlich unterschiedlich sind.

Die Umfrage führte Sony Life durch und befragte dafür 200 Junior-Highschool-Schüler und 8000 Highschool-Schüler in ganz Japan. Bei den Jungen der Junior Highschool gaben überraschenderweise 30 Prozent an, das sie gerne YouTuber oder Online-Filmemacher werden wollen.

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Ebenfalls ziemlich modern geht es auf dem zweiten Platz mit 23 Prozent zu, denn die träumen von einer Karriere im E-Sport. 19 Prozent wollen hingegen gerne Videospiele machen. In der IT-Branche wünschen sich 16 Prozent einen Beruf und 14 Prozent wollen Firmenpräsident oder Unternehmer sein. Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich die Zahlen deutlich geändert. Letztes Mal wollten so nur 17 Prozent bei YouTube durchstarten und 20 Prozent Videospiele machen. E-Sport landete nur bei 16 Prozent, während die IT-Branche ursprünglich Platz eins war.

Bei den Mädchen in der Junior Highschool wollen 18 Prozent Sängerin, Synchronsprecherin oder Schauspielerin werden. 16 Prozent träumen von einer Kariere als Mangaka oder ähnlichen. Mit 14 Prozent erhält Krankenschwester den dritten Platz und Beamtin folgt auf dem Vierten mit 12 Prozent. Im Gegensatz zu den Jungen gibt es im Vergleich zur letzten Umfrage keine besonderen Änderungen. Lediglich Krankenschwester ist etwas aufgestiegen.

Große Unterschiede bei Mädchen und Jungen

Interessanter ist deswegen der Vergleich zu den älteren Kindern. Highschool-Jungen setzten so YouTube auf den dritten Platz mit 12,8 Prozent und die IT-Branche auf den ersten mit 20,8 Prozent. Firmenpräsident oder Unternehmer liegt mit 16,9 Prozent auf dem zweiten Platz. 12,3 Prozent wollen hingegen Videospiele machen und 11,3 Prozent wollen Fertigungsingenieur werden.

Es zeigt sich also, dass die Jungs etwas erwachsener denken und lieber auf sichere Jobs bauen. Allerdings ist YouTuber ebenfalls deutlich gestiegen und befand sich zuvor nur auf dem zehnten Platz. Eine ähnliche Veränderung ist bei den Mädchen zu erkennen.

In der Highschool steht bei ihnen Beamtin mit 15 Prozent an erster Stelle, gefolgt von der Krankenschwester mit 11 Prozent. Sängerin, Synchronsprecherin oder Schauspielerin schaffen es erst auf die drei mit 8,8 Prozent. Weiter tauchen dahinter Beraterin oder klinische Psychologin mit 8,5 Prozent auf und Büroangestellte mit 8 Prozent.

Es zeigt sich, dass die Mädchen ebenfalls erwachsener denken und ebenfalls gibt es kaum Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Nur Beraterin/klinische Psychologin ist neu in der Top 5 zu finden, sonst ist es fast gleichgeblieben. Es zeigt sich allerdings, dass die Mädchen eher an öffentlichen Berufen für die Allgemeinheit interessiert sind und die Jungs mehr Technik und Führungspositionen anstreben.

Ob es am Ende für die Kinder wirklich den Beruf der Träume gibt, lässt sich nicht sagen, denn leider gehen nicht immer alle Wünsche in Erfüllung.

Quelle: Sony Life

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