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Werbespot einer Miso-Suppe berührt alleinerziehende Mütter

Marukome ist ein Miso-Suppenpasten-Hersteller und wirbt mit herzerwärmenden und herzzerreißenden Werbespots für seine Produkte. Doch für den jüngsten Werbespot, der komplett animiert ist, wurde Marukome mehr gelobt als üblich. Denn dieser zeigt sowohl die Schwierigkeiten als auch die besonderen Momente einer alleinerziehenden Mutter.

Das Animations- und Visual-Effects-Studio Robot Communications hat zusammen mit dem Hersteller an diesem Spot gearbeitet. Der Spot zeigt bewegende Einblicke zwischen der alleinerziehenden Mutter Mamiko und ihrem Sohn Riku. Er berührte viele alleinerziehende Mütter in Japan.

Man sieht im Werbespot, wie Mamiko aufwacht und merkt, dass sie krank ist. Daraufhin ruft sie ihren Arbeitgeber an, um ihm mitzuteilen, dass sie sich den Tag frei nehmen möchte. Dies ist aber nicht die einzige schlechte Nachricht, denn ihr Sohn kommt zu ihr und klagt über Bauchschmerzen. Doch bevor sie die Schule anruft, um ihren Sohn zu entschuldigen, bemerkt sie, dass das Leben nicht so einfach ist.

Riku wird langsam wacher und findet seine Mutter in der Küche. Als Mamiko ihren Sohn sieht, entschuldigt sie sich dafür, dass sie heute nur Okayu (japanischer Reisbrei) und Miso-Suppe machen kann. Riku holt daraufhin die Miso-Suppenpaste und sie kochen gemeinsam.

Doch nachts liegt Mamiko schlaflos in ihrem Bett und beklagt sich: „Ich muss alles auf die Reihe bekommen. Alles was Riku hat, bin ich. Die Arbeit, wofür ich bezahlt werde und die Hausarbeit, keines von beiden mache ich richtig. Es tut mir leid, dass ich eine Mutter bin, auf die man sich nicht verlassen kann.“

Einige Tage später eilt Mamiko mit einem Genehmigungsbogen zur Schule, um ihn Rikus Klassenlehrer vorzulegen, wenn auch etwas spät. Der Klassenlehrer überrascht sie mit seiner Aussage: „Sie scheinen eine schöne Zeit mit Riku gehabt zu haben.“ Daraufhin reicht er ihr einen Zettel.

Auf dem Zettel ist eine Zeichnung von Riku. Unter der Zeichnung berichtet Riku von seinen Tagen, als er krank zu Hause war. Er schreibt, dass er sich gestern zusammen mit seiner Mutter ausgeruht habe und sie Miso-Suppe gekocht haben. Sie waren den ganzen Tag zuhause. Er möchte so einen Tag gern wieder mit seiner Mutter verbringen. Im Werbespot sieht man, dass Mamiko weint und sich über sich selbst ärgert, während ihr Sohn sie einfach nur anlächelt und die Zeit zusammen genießt.

Die Notiz von ihrem Sohn Riku berührt und ermutigt sie. Die Bindung zwischen ihnen ist stärker geworden. Sie läuft ihm entgegen, als sie ihn von der Schule abholen will und umarmt ihn herzlich. Doch obwohl es sich nur um einen Werbespot von Marakume handelt, zeigt der Werbespot, dass selbst in schwierigen Zeiten, wie zum Beispiel an einem Krankentag, die Bindung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn, während sie nur eine einfache Miso-Suppe zubereiten, mehr bedeuten kann, als man ahnt.

Quelle: Marukome

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