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HomeNachrichten aus JapanLifestyleWerbevideo für Präfekturen im Südwesten Japans begeistert bis heute

Den Clip mit einem Seeungeheuer haben mittlerweile mehr als 350 Millionen Menschen gesehen

Werbevideo für Präfekturen im Südwesten Japans begeistert bis heute

Die Kanmon-Straße verbindet die Städte Kitakyushu (Präfektur Fukuoka) und Shimonoseki in der Präfektur Yamaguchi. Bisher ist die Region bei Touristen allerdings eher unbekannt. Ein gemeinsames Video beider Städte sollte dies ändern. Online sahen sich mittlerweile mehr als 50 Millionen Menschen den Clip an.

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Das Video mit dem Titel „COME ON! Kanmon! Kaikyo Kaiju“ wurde 2017 auf YouTube online gestellt. Das Kaiju-Riesenmonster, das in dem Film auftaucht, ist eine Mischung der beliebtesten lokalen Spezialitäten Kugelfisch, Heigani-Krabbe und Tintenfisch und hört auf den Namen Kaisendon. Das Wesen, das plötzlich auf Kanmon-Straße auftaucht, versetzt das bei Touristen bekannte Mojiko-Viertel in Kitakyushu genauso in Erstaunen wie die Besucher des Karato-Marktes in Shimonoseki.

Präfekturen zeigen sich von ihrer außergewöhnlichen Seite

Kaisendon knurrt Menschen an und geht auf sie zu, verletzt aber niemanden. Trotzdem laufen die Menschen erst einmal weg. Ein Text am Ende des Films weist daraufhin, wie schnell der Fluss fließt und über welche ungewöhnlichen Aspekte die Region noch verfügt. Deswegen werden die Betrachter aufgerufen, die Kanmon-Straße einmal selbst entlangzuwandern und zu schauen, wie sie dort so entdecken.

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Trotz des mittlerweile sehr großen Erfolgs des Clips war der Bürgermeister von Kitakyushu erst einmal überrascht, denn seine Stadt kommt in dem Video so gut wie gar nicht vor. Inwieweit der Clip seiner Stadt also helfen sollte, war nur schwer zu erklären. Allerdings erklärten die Verantwortlichen für das Video-Projekt, dass dies genau ihre Idee für den Monster-Film gewesen sei.

Präfekturen wieder in Erinnerung rufen

2017, als das Video produziert wurde, warben viele lokale Regierungen in Japan um ausländische Touristen. Die Kanmon-Straße ist bei Besuchern aus dem Ausland bei Weitem nicht so bekannt, wie die Touristen-Hotspots Kyoto oder Hokkaido, daher sollte der Film die Gegend erst einmal überhaupt ins Gedächtnis der Menschen zurückbringen. Die Dialoge sind in englischer Sprache, um sie für Ausländer leichter verständlich zu machen, allerdings gibt es auch Versionen mit japanischen, chinesischen, südkoreanischen und thailändischen Untertitel. Auch in Übersee funktionierte der Clip perfekt.

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In der Region wurden bereits verschiedenen große Filmprojekte realisiert, weswegen die Menschen sich perfekt als Statisten eigneten, da sie ihre Aufgabe perfekt beherrschten. Deswegen sind nicht nur die Produzenten über die erreichte Qualität schwer begeistert, die hervorhebt, dass man einige Orte vielleicht schon in anderen Filmen gesehen haben könnte.

Gerade als das Video online richtig durchstartete und viele Menschen ihren Plan äußerten, wirklich einmal an der Kanmon-Straße entlang zu reisen brach die Corona-Pandemie weltweit aus und machte Reisen so gut wie unmöglich. Allerdings sind die Verantwortlichen weiterhin von ihrem Projekt überzeugt und arbeiten bereits an nächsten Ideen, in denen Kaisendon dann vielleicht sogar zeigt, wie schön die Präfekturen von oben sind.

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