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YouTuber zeigt, was es in Japan bedeutet eine Freundin zu mieten

In den letzten Jahren mieten die Japaner vermehrt Familienmitglieder, Freunde oder gar Partner auf Zeit, um sie zu begleiten und so ein normales Sozialleben zu bekommen. Besonders Miet-Freundinnen werden immer gefragter.

Viele Japaner arbeiten fast rund um die Uhr, da bleibt nicht viel Zeit für normale Beziehungen oder soziale Kontakte. So erweist sich eine Freundin zu mieten als gute Möglichkeit, wenn man mal wieder ein Date haben möchte.

Ein YouTuber griff das Thema kürzlich auf und zeigt in einem Video, wie er den Dienst einer Miet-Freundin in Anspruch nimmt. Er geht mit seiner Freundin auf Zeit, Shihomi, essen und verbringt den Tag mit ihr.

Der Clip zeigt, wie Shiho-chan und ihr „Freund“ ein Date haben. Sie schlendern zusammen durch die Straßen Tokyos und genießen gemeinsam ein nettes Mittagessen in einem Restaurant.

Das Video zeigt auch, wie die Preise für einen solchen Service in der Regel ausfallen. Die Agentur von Shihomi berechnet 6.000 Yen (48 Euro) pro Stunde, wobei die Untergrenze bei zwei Stunden liegt. Wer zum ersten Mal eine Freundin mietet, muss außerdem noch 2.000 Yen (16 Euro) zahlen, damit die perfekte Begleiterin ausgewählt wird.

Shiho-chan selbst erzählt, dass sie als Miet-Freundin etwa die Hälfte der Gage bekommt und eigentlich Menschen jeden Alters, von 20 Jahren aufwärts, auf diesen Service zurückgreifen.

Die junge Frau verrät, dass sie seit circa sechs Monaten als Miet-Freundin arbeitet. Ihrer Erfahrung nach sind es oft Männer, die selbst noch nie eine Freundin hatten, die sie engagieren. Auch Männer, die zu beschäftigt sind, um eine richtige Beziehung zu führen, greifen oft auf Shiho und ihre Kolleginnen zurück. Diese Kunden sind dann in der Regel auch schon ein wenig älter.

Gleichzeitig gibt es üblicherweise feste Regeln für professionelle Freundinnen. So dürfen Kunden sich nicht direkt mit den jungen Frauen in Verbindung setzen. Auch alle Arten von sexuellen Annäherungen sind in seriösen Agenturen weder erlaubt noch werden sie geduldet. Außerdem dürfen die Miet-Freundinnen keine teuren Geschenke annehmen.

Die junge Frau verrät in dem Video außerdem, dass sie, obwohl sie selbst kein Englisch spricht, gern auch ausländische Kunden hat. Mit ihnen macht sie dann besondere Touren durch Tokyo und zeigt ihnen die schönsten Orte.

Der amerikanische Talkmaster Conan O`Brien besuchte vor einiger Zeit für einen Tag Tokyo und mietete für diese Zeit gleich eine ganze Familie. Dieses Experiment machte die Idee der sozialen Kontakte auf Miet-Basis international bekannt. Während viele Ausländer diese Vorstellung eher amüsant oder skurril finden, sind Miet-Freundinnen oder -Freunde in Japan eine Möglichkeit, trotz des oftmals sehr stressigen Alltags ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu bekommen.

Quelle: YouTube

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