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Liste stellt die beliebtesten Babynamen der Heisei-Ära vor

Mit der Abdankung von Kaiser Akihito im nächsten April endet offiziell die Heisei-Ära von Japan. In den letzten 30 Jahren passierte eine ganze Menge im Land und die Gesellschaft wandelte sich. Obwohl die Geburtenrate in Japan mittlerweile schon seit Jahren rückläufig ist, erblickten zahlreiche Babys in dem Zeitraum das Licht der Welt. Eine Liste blickt nun auf die Kinder zurück und listet die beliebtesten Babynamen der Ära auf.

Das Versicherungsunternehmen Meiji Yasuda Life Insurance erstellte die Liste. Sie werteten dafür sämtliche Namen der geborenen Kinder seit 1989. Mit dem Ergebnis erstellten sie jeweils eine Top-10-Liste für die Mädchen und eine für die Jungs. Zusätzlich schrieben sie die jeweilige Bedeutung hinzu, die häufig den Geist der Ära wiederspiegelt.

Jungs sollen stark sein

So ist der der Jungsname auf Platz zehn Takuya, der „Land erforschen“ bedeutet. Auf Platz neun und acht sind Sota und Daiki, die sich mit „stark wehender Wind“ und „großer Baum“ übersetzen lassen. Daiki taucht noch einmal auf Platz fünf auf, jedoch mit der Bedeutung „hell strahlend“. Die anderen Namen in der Liste stehen ebenfalls für Stärke und Gesundheit.

Nummer sieben, sechs, vier und drei sind Tsubasa (Flügel), Hiroto (fliege hoch), Ren (Lotus) und Kenta (gesund und stark). Den zweiten Platz belegte der simple Namen Sho, der fliege oder wachse bedeutet. Shota schaffte es an die Spitze und ist somit der beliebteste Jungsname der Ära. Er bedeutet so viel wie „fliege stark“.

Bei den Mädchen wird es romantischer

Während Eltern bei den Jungs relativ simple Bedeutungen haben und viel Wert auf Kraft und Stärke legen, geht es bei den Mädchen etwas poetischer und sanfter zu. Platz zehn und neun belegten die Namen Mitsuki und Mirai, die „schöner Mond“ und „Zukunft“ bedeuten. Etwas direkter ist der Name Manami auf dem achten Platz, der „schöne Liebe“ übersetzt heißt. Etwas skurriler sind Nanami und Yui auf Platz sieben und sechs, die „sieben Meere“ und „verbundene Kleider“ bedeuten. Yui wählen vermutlich viele Eltern wohl weniger wegen der Bedeutung, sondern mehr wegen des Klangs.

Die vorderen Plätze belegen eher einfachere Namen. Platz fünf, vier und drei gingen an Ai (Liebe), Sakura (Kirschblüte) und Hina (Sonne und Pflanzen). Platz zwei ergattert Aoi, das sich schlicht mit Stockrose übersetzen lässt. Der erste Platz ist ebenfalls blumig und ging an Misaki. Der Name bedeutet „schöne Blume“ und ist der beliebteste bei den Mädchen. Die Liste zeigt, dass Eltern vor allem auf hübsche Namen mit sanfter Bedeutung wert legten. Es ist also gut möglich, dass sich die Namensvorlieben in den kommenden Jahren ändern.

Quelle: Namae Search

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