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Baubeginn in Shizuoka nicht genehmigt

Maglev Magnetschwebebahn wird nicht 2027 ihren Betrieb aufnehmen

Die Maglev Magnetschwebebahn, die Central Japan Railway (JR Central) zurzeit plant, wird wohl nicht wie geplant 2027 ihren Betrieb aufnehmen um Tokyo und Nagoya miteinander zu verbinden.

Grund dafür ist, dass Shizuokas Gouverneur Heita Kawakatsu denn Beginn von Bauarbeiten nicht genehmigt hat, da es große Umweltbedenken gibt.

Umweltbedenken verzögern die Inbetriebnahme des Maglev

Während eines Treffens zwischen Kawakatsu und Shin Kaneko, Präsident der Central Japan Railway Co., ist es zu keiner Einigung gekommen, was die Inbetriebnahme nun verzögern wird.

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JR Central plant für die Maglev Magnetschwebebahn in der Präfektur Shizuoka einen Tunnel für den Shinkansen zu bauen. Die Landwirte vor Ort befürchten jedoch, dass die Bauarbeiten dazu führen könnten, dass unterirdisches Wasser in den Tunnel fließt und dadurch den Wasserstand im Fluss Oi, der durch den zentralen Teil der Präfektur fließt und der für seinen Tee und seine Orangen bekannt ist, verringert würde.

Während des Treffens im Regierungsbüro der Präfektur Shizuoka sagte Kawakatsu, dass er zwar nicht gegen das Projekt selbst ist, aber mehr Zeit benötigt wird, um es zu bewerten.

Einhaltung des Zeitplans gefodert

JR Central hat erklärt, dass es schwierig sein wird, den Betrieb des Maglev Hochgeschwindigkeitszug zwischen Shinagawa und Nagoya, wie geplant aufzunehmen, wenn die Vorbereitungsarbeiten nicht noch in diesem Monat beginnen.

In dem Versuch, die Pattsituation zu entschärfen, hat das Verkehrsministerium, das als Vermittler zwischen den beiden Seiten fungiert, ein Expertengremium eingesetzt, dessen Diskussionen über das Thema und mögliche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt noch andauern.

Auf einer regelmäßig stattfindenden Pressekonferenz am Freitag drängte der oberste Regierungssprecher Yoshihide Suga, Chief Cabinet Secertary, die Eisenbahngesellschaft, auf die Einhaltung des Zeitrahmens 2027 hinzuarbeiten.

„Da die geplante Eröffnung im Jahr 2027 unverändert bleibt, ist es notwendig, dass die JR Central, die das Projekt durchführt, größte Anstrengungen unternimmt“, so Suga.

Der Bürgermeister von Nagoya, Takashi Kawamura, rief unterdessen zum Baubeginn auf und sagte gegenüber Reportern, dass es für Nagoya wirtschaftlich nicht gut ist, wenn es zu einer Verzögerung käme.

Nach der Eröffnung des neuen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems plant JR Central, dieses in einer zweiten Bauphase auf die Stadt Osaka auszudehnen, mit dem Ziel, Tokyo und Osaka in 67 Minuten zu verbinden.

TJT

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