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Erst desinfizieren

Maid Cafés in Akihabara ergreifen Maßnahmen, um den Kunden Schutz zu bieten

Akibahara gilt als das Mekka für Fans der japanischen Popkultur, immerhin findet man dort alles, was den Anime-Fan und Otaku erfreut. Darunter auch viele Maid Cafés.

Nachdem der Ausnahmezustand über Tokyo wieder aufgehoben wurde, öffnet sich nun auch Akibahara wieder. Doch mit einigen Maßnahmen, um die Kunden vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Erst Desinfektionsmittel, dann ins Maid Café

Im Maid Café Pinafore werden die Kunden mit Desinfektionsmittel eingesprüht und obwohl das Café nicht sehr groß ist, wurden die Tische auseinander gestellt und die Fenster geöffnet. Die Maids tragen keine Masken, damit man ihr Gesicht sehen kann, stattdessen müssen die Kunden Masken tragen.

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Das Maid Café war eines der vielen Geschäfte, die aufgrund des Ausnahmezustands geschlossen wurden. Es wurde Mitte Mai wiedereröffnet und machte es zur Regel, während der zweistündigen Betriebszeit jeweils nur etwa 10 Personen zu bedienen und Kunden im Voraus reservieren zu lassen. Es ist geplant, sich im Juni in eine andere Filiale in der Nähe zu integrieren und solche selbst auferlegten Beschränkungen aufzuheben.

Elektronikgeschäfte in Akihabara erholen sich langsam

Viele der in Akihabara ansässigen Elektronikgeschäfte haben Masken und Desinfektionsmittel vor ihren Geschäften aufgestellt. Nach der Notstandserklärung ging der Umsatz in der Filiale Nr. 3 von Tsukasa Musen, in der Elektrowerkzeuge verkauft werden, auf etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Der Laden sagt jedoch, dass sich die Zahlen nach der Aufhebung des Ausnahmezustands wieder normalisieren.

Von den Kunden, die ihre Hände vor dem Betreten der Geschäfte desinfizieren, bis zu Mitarbeitern, die versuchen, Kunden mit Ninja-Kostümen oder Schuluniformen anzulocken, möchte niemand, dass Akihabara wieder leer wird. Daher wird sich sehr viel Mühe gegeben, dass es dort nicht zu einer Cluster-Infektion kommt.

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