• Japan News
  • Podcast
  • Kazé Anime Nights
Home News Malala Yousafzai als Rednerin auf Frauen-Konferenz in Japan
Anzeige

Malala Yousafzai als Rednerin auf Frauen-Konferenz in Japan

Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai wird nächsten Monat auf der internationalen Konferenz für Frauen (Woman 20 2019, kurz W20) in Tokyo eine Grundsatzrede halten. Dafür besucht die junge Frau das erste Mal Japan.

Malala nimmt an der zweitägigen Konferenz zusammen mit der obersten Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, teil. Die W20-Konferenz findet ab dem 23. März im Hotel New Otani Tokyo statt. Es ist gleichzeitig das erste Mal, dass Japan die Veranstaltung ausrichtet.

Als offizieller Impulsgeber des G20-Gipfels, der im Juni in Osaka stattfindet, schlagen die Teilnehmerinnen des W20-Treffens den Staatsoberhäuptern Themen vor, die sich mit den Rechten der Frauen befassen.

Der erste Gipfel für die Rechte der Frauen fand 2015 in Istanbul statt. Damals setzten sich die Teilnehmerinnen für die Verringerung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Gehältern ein. Die Differenzen sollen bis 2025 um 25 Prozent reduziert sein.

Der W20-Gipfel 2019 will Mechanismen herausarbeiten, mit denen geschlechtsspezifische Unterschiede in den Bereichen Arbeit, Digitalisierung, Finanzen und Unternehmensführung beseitigt werden können. Dies ließ Yoriko Meguro, die Vize-Vorsitzende der Konferenz, in einer Pressemitteilung verlauten.

Die W20 Japan 2019 findet in Zusammenarbeit mit der Weltversammlung für Frauen (WAW!) statt. Die Initiative wurde 2016 von der Regierung Abe ins Leben gerufen. Ziel war es, eine Gesellschaft zu fördern, in der auch die Frauen glänzen.

2019 findet das fünfte Treffen der WAW! zusammen mit dem W20-Frauen-Gipfel statt. Unter dem Motto „WAW! für Verschiedenheit“ soll das Treffen Abes Appell für die Rechte der Frauen stärken. Außerdem soll die finanzielle Situation von Frauen im In- und Ausland durch Ideen der Konferenz verbessert werden.

Auf der Homepage des Außenministeriums äußerte sich Abe auch über den Besuch der prominenten Friedensaktivistin. Er betonte die Bedeutung Malalas, die sich für das Recht auf Bildung für Mädchen aussprach. Obwohl sie dafür von einer regierungsfeindlichen Organisation bedroht und verletzt wurde, hat sie nie aufgegeben, sich dafür einzusetzen, dass ein Buch und ein Stift die Welt verändern können.

Im Jahr 2014, im Alter von 17 Jahren, erhielt Malala als bisher jüngste Person den Friedensnobelpreis für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und ihr Recht auf Bildung.

Trotz aller Bemühungen um die Stärkung der Frau kommt Japan in internationalen Berichten zu diesem Thema meist schlecht weg. Im vom Weltwirtschaftsforum erstellten Global Gender Gap Report 2018 über die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen belegt Japan Platz 110 von 149 gelisteten Ländern.

Wer an den öffentlichen Sitzungen der WAW!/W20-Konferenz am 23. und 24. März teilnehmen möchte, kann sich über die Webseite des japanischen Außenministeriums dafür anmelden.

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück