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Malala Yousafzai bittet Abe, sich für die Bildung von Mädchen einzusetzen

Am Freitag besuchte die junge Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai Japan. Sie traf sich dabei mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe. Zum Vergnügen war Yousafzai allerdings nicht in Japan. Sie bat Abe persönlich, sich beim G20-Gipfel für die Bildung von Mädchen einzusetzen.

In einer Pressekonferenz in Tokyo fordert sie Abe auf, mit anderen Staatschefs ihr Anliegen zu fördern. Laut ihr gibt es weltweit 130 Millionen Mädchen, die nicht zur Schule können. Weiteren Millionen bleibt durch fehlende Bildung der Eintritt in die moderne Arbeitswelt verwehrt. Sie hofft, dass Abe beim G20-Gipfel den Menschen der Welt und denen in Japan hilft, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Die Welt funktioniere mit Mädchen, die zur Schule gehen, nämlich besser.

Abe stimmte Malala Yousafzai zu und plant das Thema bei dem Treffen im Juni in Osaka anzuschneiden. Für ihn ist eine Gesellschaft, in der Frauen strahlen können, ein wichtiges Anliegen. Er will dazu den Trend zur Stärkung der Frauen weltweit vorantreiben, damit Yousafzais Einsatz und Japans Bemühungen effektiv sind.

Japan muss noch viel für die Gleichberechtigung tun

Abe setzte sich schon in der Vergangenheit für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Unter anderem versucht er mehr Mütter in die Arbeitswelt einzubinden und ihnen die Mutterschaft zu erleichtern. So gibt es ab diesem Jahr kostenlose Vorschulen für alle im ganzen Land. Trotzdem muss Japan noch viel tun, vor allem in der Politik haben es Frauen noch schwer.

Die mittlerweile 21-jährige Yousafzai hielt am Samstag im Rahmen einer internationalen Konferenz eine Rede zu den Rechten der Frauen. Aktuell studiert sie an der Oxford-Universität. Eigentlich lebt sie in Swat Tal in Pakistan, wo sie mit ihrem Blog von den Missständen unter den Taliban berichtet. Da sie sich für die Bildung für Mädchen einsetzt, verübten 2012 Extremisten einen Anschlag auf sie, den sie jedoch überlebte. 2014 erhielt sie als jüngste Person aller Zeiten den Friedensnobelpreis für den Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und ihren Einsatz für Bildung.

Quelle: Mainichi Shimbun

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