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Umerziehungslager, Überwachung und Folter

Manga über das Schicksal einer uigurischen Frau in China geht in Japan Viral

Der Manga der japanischen Zeichnerin Tomomi Shimizu, der das Schicksal einer uigurischen Frau in China beschreibt, ist in Japan viral gegangen.

Der Manga beschreibt das Schicksal der Frau, die nach der Geburt ihrer Kinder zwischen 2015 und 2017 dreimal festgenommen und gefoltert wurde.

China geht menschenverachtend gegen die Uiguren im Land vor

Der Manga wurde Ende August auf Twitter veröffentlicht und hat mittlerweile 2,5 Millionen Aufrufe und 86.000 Retweets. Mittlerweile wurde er in mehreren Sprachen, darunter auch englisch, übersetzt.

China geht hart gegen die im Westen von Xinjiang lebenden Uiguren, eine muslimische Minderheit, vor. Dokumente der Kommunistischen Partei, die dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) zugespielt worden, zeigen, dass das Land Umerziehungslager betreibt, in denen vor Folter und anderen menschenverachtenden Praktiken nicht zurückgeschreckt wird. Zudem werden die Uiguren in China massenhaft überwacht.

Die chinesische Regierung nennt diese Praxis „Krampf gegen den Terrorismus und Extremismus“.

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Die Frau, deren Schicksal im Manga beschrieben wird, wurde unter menschenverachtenden Bedingungen eingesperrt. Sie erzählt, dass sie an einem Stuhl gefesselt und wiederholt mit Stromschlägen gefoltert wurde. Ihre drei Kinder wurden ihr von den chinesischen Behörden weggenommen, eines von ihnen verstarb.

Auch in Deutschland wird das Schicksal der Uiguren, dank China Cable, aufgegriffen

Die Menschen in Japan reagieren erschüttert über die gnadenlose Folter, welche die Frau über sich ergehen lassen musste. Mittlerweile werden Forderungen laut, dass der Manga in Schulen als Unterrichtsmaterial behandelt wird.

Shimizu, die im Herbst 2018 durch die Medien von der Unterdrückung der Uiguren in China erfuhr, veröffentlichte im April dieses Jahres ihren ersten Manga zu dem Thema.

Auch in Deutschland greifen die Medien zurzeit das Thema auf, nachdem die Dokumente „China Cables“ an die Öffentlichkeit gekommen sind.

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