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Der Mann wurde mittlerweile mal wieder verhaftet

Mann in Aichi schlitzt Reifen von 1.000 Autos auf, um die Fahrerinnen kennenzulernen

Mitte Juni verließ eine Frau in Higashiura in der Präfektur Aichi einen Supermarkt und wollte mit ihrem Auto nach Hause fahren. Sie kam allerdings nicht weit, weil ihr Hinterrad platt war. Ein Mann hielt an und bot der Fahrerin seine Hilfe an. Für die Frau erwies sich die Situation als Déjà-vu, denn etwas Ähnliches ist ihr bereits ein Jahr zuvor passiert.

Die Japanerin glaubt nicht so recht an einen Zufall und meldet den Vorgang der Polizei von Aichi, die die Angelegenheit untersuchen möchte. Beim Durchsehen der Überwachungskameras des Parkplatzes des Supermarktes sehen die Ermittler, dass der freundliche Helfer den Reifen vorher selbst aufgeschlitzt hat. Er folgte dann der Frau, um sie retten zu können.

Frauen aus Aichi werden aufmerksam

Die Japanerin berichtete von diesem Vorfall im Internet, woraufhin sich weitere Frauen meldeten, die Ähnliches erlebt haben. Eine Dame aus Aichi berichtete, dass ihr 2013 etwas Ähnliches passiert sei und sie damals von einem 25 Jahre alten Mann Hilfe erhielt, der dem heutigen Täter sehr ähnlich sah. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und verhaftete den Mann. Sein Anwalt erklärte jetzt, dass sein Mandant zugab, eine ähnliche Tour etwa tausendmal abgezogen zu haben.

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Schon früher wurde gegen den Japaner ermittelt. Damals einigte er sich mit den Opfern auf eine Entschädigung in Höhe von 30.000 Yen (248,20 Euro). Damals musste er auch einen GPS-Tracker tragen, damit seine Eltern seine Schritte überwachen konnten. Allerdings brachten diese Maßnahmen nicht den erwünschten Erfolg. Bereits 2016 wurde der Mann aus Aichi wieder aufgegriffen, nachdem er sich bereit erklärt hatte, Frauen mit Platten zu helfen.

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Seltsame Dating-Masche

Der Mann erklärte, dass er die Reifen der Frauen nur beschädigte, um diese kennenzulernen, denn während er ihnen das Rad wechselte, konnte er mit den Frauen in Gespräch kommen. Mit allerdings eher geringem Erfolg.

Die Online-Community, die ebenfalls von dieser Masche erfuhr, reagiert eher enttäuscht, dass der Mann nicht aus seinen Fehlern lernte. Viele finden auch die Idee, auf diese Weise eine Frau kennenzulernen, eher bizarr und wundern sich nicht über den fehlenden Erfolg. Viele Kommentatoren weisen aber auch immer wieder darauf hin, wie gefährlich diese Eingriffe in den Straßenverkehr werden können und sind von dieser Dating-Form wenig begeistert.

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