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Mann kehrt zur Telefonzelle zurück, in der er als Neugeborenes ausgesetzt wurde

Ein 22-jähriger Mann geht die Nationalstraße im Westen Japans hinauf. Anstatt allerdings die schöne Aussicht auf das Meer zu genießen, richtet sich sein Blick auf eine einfache Telefonzelle.

Der Japaner macht mit seinem Smartphone ein Bild dieser Telefonzelle. Das erste Mal sah er diese Telefonzelle vor 23 Jahren, als er dort als Baby ausgesetzt wurde. Das Baby war damals nur in ein Handtuch und eine Papiertüte gewickelt. Heute kehrt der Mann an den Ort zurück, an dem er den ersten Tag seines Lebens verbrachte.

Der junge Japaner, dessen Name ungenannt bleibt, erfuhr im Alter von 17 Jahren, dass seine Eltern nicht seine biologischen Erzeuger waren. In seinem Gesundheitsbuch, das ihn seit seiner frühesten Kindheit begleitet, entdeckte er, dass sein Familienname erst nachträglich eingetragen wurde. Als er die Seite gegen das Licht hielt, erkannte er einen anderen Familiennamen, den man später überschrieb.

Nachdem er sein Studium beendet hatte und allein lebte, warf er einen Blick in sein Familienregister. Dort stieß er auf eine Adresse, die er noch nie gesehen hatte. Er besuchte den angegebenen Ort, der ihn allerdings auf der Suche nach seinen Eltern nicht weiterbrachte.

Im Zuge seiner Suche stieß der junge Mann auf einen Artikel über ein Baby, das in einer Telefonzelle gefunden wurde. Die Telefonzelle lag in der Nähe der Adresse aus seinem Familienregister. Also kehrte er im Januar dieses Jahres wieder in die Stadt zurück.

Der Japaner fragte eine Frau, ob sie die Geschichte über das Baby in der Telefonzelle kenne. Sie führte ihn zu einem Bewohner, der die 23 Jahre alte Geschichte sehr genau kannte. Der Bewohner des Hauses trug denselben Namen, wie ursprünglich im Gesundheitsbuch stand. Der ältere Herr erklärte dem Suchenden, er habe ihm seinen Namen gegeben in der Hoffnung, dass das Baby gesund aufwächst.

Der Mann, der das Kind vor 23 Jahren fand, arbeitete früher als Beamter in der Stadtverwaltung. Er war allerdings nicht der biologische Vater des Babys. Er nahm sich damals des Babys aus der Telefonzelle an, nachdem eine entsprechende Mitteilung eingegangen war.

Der Beamte gab dem Baby einen Vornamen und ließ seinen Namen in das Gesundheitsbuch eintragen. Über die biologischen Eltern des Kindes hatte er allerdings auch keine Informationen. Obwohl der junge Mann die Identität seiner Eltern bisher nicht klären konnte, hat er jetzt erst einmal mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Im Frühjahr 2019 verließ er seine Heimatstadt, um in Tokyo eine neue Stelle anzutreten.

Quelle: The Asahi Shimbun

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