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Mann vergisst Brieftasche mit 23.400 Euro in Japans meist genutzter Bahnlinie

Ein Mitarbeiter fand das Geld

Viele Menschen haben ein festes Ritual, bevor sie in einen Zug ein- oder wieder aussteigen. Sie schauen, ob sie alles dabeihaben, Handy, Schlüssel oder Brieftasche dürfen natürlich nicht fehlen. Dafür gibt es, vor allem in Japan, zwei gute Gründe.

Zum einen ist es im Zug schwierig zurückzugehen und seine Sachen zu holen. Anders als zum Beispiel ein Restaurant, wartet die Bahn nicht, bis sich alle Passagiere sortiert haben, nur um festzustellen, dass die Brieftasche oder der Hausschlüssel auf den Boden gefallen sind. Außerdem geht in Japan bis heute in vielen Orten nichts ohne Bargeld. Zwar werden immer wieder Versuche unternommen, ohne Scheine auszukommen, richtig durchsetzen konnte sich bisher aber noch kein Alternativ-Angebot.

Vorsicht im Bahnverkehr

Ein Passagier der Japan Railway Yamanote Linie in Tokyo hatte sich diese Routine offenbar noch nicht angeeignet. Als er an seinem Zielort die Bahn verließ, blieb sein Portemonnaie nämlich im Zug liegen, mit 2,8 Millionen Yen (23.400 Euro) in bar darin.

Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli. Zum Glück für den Passagier fand ein Mitarbeiter der JR die Geldbörse mit dem hochwertigen Inhalt, als der Zug in ein Depot im Stadtteil Kami Ikebukuro gebracht wurde, um ihn zu reinigen.

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Pech für den Fahrgast war aber, dass der Mitarbeiter, der 64-jährige Hajime Ogura, entschied, das Geld zu behalten. Der Mann arbeitet als Reinigungskraft für JR und freute sich über die Finanzspritze, sodass er seinen Fund nicht meldete.

Während die Kameras bei der Fahrt die fallengelassene Brieftasche nicht aufnahmen, filmten sie jedoch Ogura, wie er das Geld einsteckte. Auf frischer Tat ertappt, steht dem Mann jetzt ein Prozess wegen Diebstahls bevor. Bei der Polizei erklärte Ogura, dass er von dem Geld seinen Lebensstandard verbessern und alte Schulden abbezahlen wollte.

Dicke Brieftasche und doch nichts bemerkt

Der Besitzer der Brieftasche, ein 30-jähriger Mann, sagte bei der Polizei, auf die Frage wieso er so viel Bargeld bei sich trug, er besäße ein kleines Geschäft. In dem Laden werden die Teilzeitkräfte für ihre Arbeit immer in bar entlohnt. Es wäre wieder Zeit gewesen, die Gehälter auszuzahlen, deswegen der prall gefüllte Geldbeutel.

Warum der Mann seinen Verlust nicht bemerkte, bleibt schleierhaft. Der größte japanische Geldschein hat einen Wert von 10.000 Yen, sodass für eine Summe von 2,8 Millionen insgesamt 280 Scheine im Geld-Fach gelegen haben müssen. Es ist schon überraschend, dass diese überhaupt hinein gepasst haben. Vielleicht ist das nächste Mal ein Umschlag für die Innentasche des Jacketts die bessere Wahl.

FNN

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