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Mann versucht, an der Ikebukuro-Station vermutlich Seppuku zu begehen

Die Ikebukuro-Station in Tokyo gehört zu den wichtigsten Knotenpunkten in Tokyo und täglich nutzen tausende Menschen den Bahnhof. Am 28. März kam es allerdings vor dem Bahnhof zu Chaos und einen Menschenauflauf. Ein Mann versuchte anscheinend, in aller Öffentlichkeit Seppuku zu begehen, einen rituellen Selbstmord.

Passanten fiel am Nachmittag ein Mann im Alter von etwa 40 Jahren auf. Er hielt sich vor einer Filiale des Elektronikgeschäfts Bic Camera auf, das sich direkt gegenüber vom Bahnhof befindet. Die Menschen bemerkten ihn, da er wie wild mit einem Küchenmesser rumfuchtelte und verwirrt wirkte.

Während einige befürchteten, dass er einen Amoklauf plant, kam es jedoch ganz anders. Der Mann rief laut, dass er sich mit dem Messer den Bauch aufschneiden wolle. Passanten riefen daraufhin die Polizei, die jedoch nicht schnell genug eintraf.

Als die Beamten ankamen, fanden sie den Mann bereits mit aufgeschlitztem Bauch vor dem Laden auf dem Boden. Rettungssanitäter versorgten ihn sofort und versuchten, die Blutungen zu stoppen. Mittlerweile ist bestätigt, dass es dem Mann gut geht und er nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.

Die Hintergründe für seine Tat bleiben hingegen weiter unbekannt. Aufgrund seines Vorgehens gehen einige davon aus, dass er Seppuku betreiben wollte. Das bestätigten Beamte bis jetzt jedoch nicht. Dafür spricht jedoch die Art des versuchten Selbstmordes, die eher ungewöhnlich ist, und dass er sich in der Öffentlichkeit das Leben nehmen wollte. Skeptiker denken jedoch eher, dass der Mann einfach nur geistig verwirrt war und er sich seiner Tat nicht wirklich bewusst war.

Bis jetzt ist es den Beamten dazu noch nicht gelungen, seine Identität zu ermitteln. Sobald es ihm besser geht, plant die Polizei, ihn genauer zu seinem Motiv zu befragen. Während ein Selbstmordversuch und Seppuku an sich nicht strafbar sind, muss er wahrscheinlich trotzdem mit Konsequenzen rechnen. Es besteht jedoch der Verdacht, dass er mit seinem Messer gegen das Schwert- und Feuerwaffensteuergesetz verstieß. Messer von einem bestimmten Typ und mit einer bestimmten Länge sind nämlich ohne Weiteres verboten.

Quelle: Hachima Kiko

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