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Mann wollte Kinder sexuelle belästigen

Mann versucht in Kobe mit angeblichem Coronavirustest Grundschulkinder zu entführen

In Japan gehen in vielen Gebieten die Zahlen mit Covid-19-Infizierten weiter zurück. Trotzdem sollen Menschen weiterhin vorsichtig sein und sich bei Symptomen testen lassen. Einige nutzen die Lage jedoch aus. Ein Mann wurde am Mittwoch in Kobe festgenommen, da er versucht hat, Grundschulkinder unter dem Vorwand eines Coronavirustests zu entführen.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 23 Jahren alten Teilzeitarbeiter aus der Stadt Awaji, Hyogo. Ihm wird vorgeworfen, versucht zu haben, fünf Grundschulkinder zu entführen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 24. März in der Stadt. Um etwa 18 Uhr sprach der Mann eine Gruppe Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren an.

Kinder benachrichtigen Eltern

Die Kinder spielten auf der Straße im Tarumi Bezirk von Kobe, wie die Polizei von der Tarumi Polizeistation angab. Laut den Beamten sagte der Mann den Kindern, dass er sie auf das Virus untersuchen möchte. Er müsse sie dafür zwar anfassen, eine Spritze gebe es jedoch nicht. Anschließend bat er die Gruppe mit ihm mitzukommen.

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Die Kinder fielen auf den Mann allerdings nicht herein und gingen nicht mit. Zwei Mädchen liefen zusätzlich nach Hause und baten die Mütter um Hilfe. Der Mann flüchtete etwa zehn Minuten später, ohne sich weiter zu erklären.

Täter gesteht die Vorwürfe

Zu der Festnahme des Täters kam es dank Aufnahmen von Überwachungskameras in der Nähe, die zeigen wie er den Schauplatz zur besagten Zeit verlässt. Trotzdem dauerte es bis jetzt den Mann ausfindig zu machen und festzunehmen.

Im Verhör gestand er bereits die Vorwürfe. Er habe nach eigenen Aussagen die Kinder angesprochen, um nach Hause zu locken und sexuell zu belästigen.

Kyodo

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