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Inspiriert vom Amoklauf in Tokyo

Mann versuchte, Amoklauf in Tokyo in einem Shinkansen nachzuahmen

Kyodo: Die Polizei der Präfektur Kumamoto hat einen 69-jährigen Mann festgenommen, der am Morgen des 8. November versucht hat, in einem Shinkansen ein Feuer zu legen.

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Angestellt von JR Kyushu überwältigten den Täter und übergaben im am Bahnhof Shin-Yatsushiro der Polizei.

Schaffner konnte Feuer im Shinkansen schnell löschen

Nach Angaben der Feuerwehr hatte der Mann versucht, den Boden vor seinem Sitzplatz in Brand zu stecken, dabei hatte er seine eigene Kleidung gleich mit angekokelt.

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Laut der Polizei soll der Täter eine brennbare Flüssigkeit versprüht haben, um so das Feuer zu entfachen. Da sich rasch Rauch entwickelte, ging allerdings direkt ein Alarm los, woraufhin ein Schaffner in den Waggon eilte und das Feuer direkt löschen konnte. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Bei seiner Vernehmung sagte der Mann, er habe den Amoklauf in einem Zug in Tokyo nachahmen wollen, nachdem er davon in den Nachrichten gesehen hatte.

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Am 31. Oktober stecke ein Mann in einem Joker-Kostüm einen Zug in Tokyo in Brand. Bei der Polizei sagte der Täter aus, dass er die Todesstrafe erhalten wollte und dafür geplant hatte, mehrere Menschen umzubringen.

140 Fahrgäste an Bord

Der Zug Sakura Nr. 401 war während des Tatzeitpunkts zwischen den Bahnhöfen Kumamoto und Shin-Yatsushiro mit etwa 140 Fahrgästen an Bord unterwegs gewesen.

Durch die versuchte Brandstiftung kam es zu einer Verspätung von bis zu 50 Minuten auf der Kyushu Shinkansen-Linie.

Nach Angaben der Kyushu Railway Co. (JR Kyushu) wurde der Zug, der den Bahnhof Hiroshima in Richtung Kagoshima Chuo Station verlassen hatte, nach dem Auslösen eines Alarms im Wagen Nr. 3 notgehalten.

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