Marihuana löst Farbverdünner als Rauschmittel ab

Japan – Laut einer Umfrage des Nationalen Zentrums für Neurologie und Psychiatrie haben schätzungsweise 1,3 Millionen Japaner im Alter von 15 bis 64 Jahren Marihuana konsumiert.

Damit wurde die Zahl derer übertroffen, die Inhalationsmittel wie Farbverdünner missbraucht haben.

Das Zentrum führt seit 1995 alle zwei Jahre eine Drogenmissbrauchsumfrage durch, zuletzt zwischen September und Oktober 2017. Insgesamt verschickte das Zentrum 5.000 Stimmzettel, wovon 2.899 beantwortet zurück geschickt wurden.

Unter den Befragten gaben 1,4 Prozent an, dass sie Marihuana konsumiert haben, 0,4% mehr als bei der vorherigen Umfrage. Gefolgt von 1,1%, die Lösungsmittel benutzten um sich zu berauschen. Auf den dritten Platz kommt Methamphetamin.

Seitdem die Regierung die Vorschriften für Drogen verschärft hat, die ähnliche Wirkungen wie Narkotika und Stimulanzien hervorrufen können, vermuten die Behörden, dass mehr Menschen stattdessen zu Marihuana greifen.

2017 nahm die Polizei mehr als 3.000 Menschen wegen Marihuanamissbrauch fest, darunter auch viele Teenager. Die Zahl hat sich damit zu 2013 verdoppelt.

Gerade unter jungen Menschen ist es ein Mode-Trend Marihuana zu konsumieren, sagte ein Sprecher der Polizei. „Die größte Aufgabe ist es, die Zahl der Konsumenten in den jüngeren Generationen zu reduzieren.“

Quelle The Japan Times

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